Totes Wildschwein nahe Sachsen gefunden: Behörden errichten Zaun

Bad Muskau - Die deutschen Behörden schlagen Alarm, nachdem an der deutsch-polnischen Grenze ein totes Wildschwein gefunden wurde.

Arbeiter errichten entlang der deutsch-polnischen Grenze einen Schutzaun.
Arbeiter errichten entlang der deutsch-polnischen Grenze einen Schutzaun.  © Foto © LN

Die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest ist groß! Doch "es ist im Grunde nur eine Frage der Zeit", bis sie auch nach Deutschland kommt, sagte Bayerns Bauernpräsident, Walter Heidl, der auch der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes ist, zur Deutschen Presse-Agentur.

Das tote Wildschwein wurde nur wenige Kilometer nordöstlich von Bad Muskau (Sachsen) gefunden. Deshalb wurden am Freitag vorsorglich weitere Schutzzäune entlang der Neiße zwischen dem sächsischen Köbeln und Zelz in Brandenburg errichtet.

Zudem weisen Schilder, die jeweils im Abstand von rund 50 Metern befestigt wurden, auf die elektrische Spannung im Zaun hin.

Die Behörden hoffen, dass ein Übergreifen der Seuche nach Deutschland verhindert werden kann. Gegebenenfalls sollen weitere Barrieren aufgebaut werden.

Auf der polnischen Uferseite der Neiße sind jedoch deutliche Spuren von Wildschweinen erkennbar.

Vorsicht: Der Zaun steht unter Strom!
Vorsicht: Der Zaun steht unter Strom!  © Foto © LN

Titelfoto: Foto © LN

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