Augen auf! Diese Gefahr solltet ihr nach der Zeitumstellung nicht unterschätzen

Bad Nauheim - Wenn am kommenden Sonntag (31. März) die Uhren umgestellt werden, steigt die Gefahr für Wildunfälle auf den Straßen.

Am Sonntag werden die Uhren um eine Stunde nach vorne gestellt (Symbolbild).
Am Sonntag werden die Uhren um eine Stunde nach vorne gestellt (Symbolbild).  © DPA

Darauf hat der Landesjagdverband Hessen am Donnerstag in Bad Nauheim hingewiesen. Besonders Rehe verursachen einen Großteil der Kollisionen, wie er mit Verweis auf eine Statistik des Deutschen Jagdverbandes mitteilte.

Mit der Zeitumstellung verschiebe sich die morgendliche Dämmerungsphase in den Berufsverkehr und das Risiko für Wildunfälle steige erheblich, so der Verband. Durch die deutlich längeren Tageslichtzeiten seien die Tiere zudem aktiver und legten längere Wege zurück.

Der Landesjagdverband rät dazu, in den kommenden Wochen vor allem in wald- und feldreichen Gebieten die Fahrtgeschwindigkeit anzupassen und besonders aufmerksam zu fahren. Im Falle eines Wildunfalls müsse die Polizei informiert werden.

Tote Tiere sollten wegen Infektionsgefahr nicht ohne Handschuhe berührt werden.

Vor allem Rehe verursachen einen Großteil der Kollisionen (Symbolbild).
Vor allem Rehe verursachen einen Großteil der Kollisionen (Symbolbild).  © 123RF

Titelfoto: DPA


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