Teenager spielen bewaffneten Überfall auf KFC nur vor

Bad Oeynhausen - Mitte Mai rief ein aufgebrachter Angestellter des KFC an der Brunnenstraße die Polizei, nachdem ein bewaffneter Räuber ihm nachts gegenüber stand und die Tageseinnahmen forderte (TAG24 berichtete). Jetzt kommt raus: Alles war gelogen!

Der angebliche Ort des Überfalls: das KFC-Schnellrestaurant an der Brunnenstraße.
Der angebliche Ort des Überfalls: das KFC-Schnellrestaurant an der Brunnenstraße.  © Polizei Minden-Lübbecke

"Das angebliche Opfer, ein 20-jähriger Angestellter, sowie seine beiden 19-jährigen Komplizen, hatten sich den Ermittlungen der Polizei zufolge im Vorfeld abgesprochen", sagte ein Sprecher.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnten die Beamten einen Teil der Beute finden. Außerdem gestand einer der Gauner, dass alle unter einer Decke steckten.

Und so lief der "Raub" ab: Der 19-Jährige wartete im Auto, während sein gleichaltriger Komplize maskiert und mit einer Pistole bewaffnet das Schnellrestaurant betrat. "Der vermeintliche Räuber und sein angebliches Opfer spielten dann den Ablauf des Überfalls, um die Polizei zu täuschen."

Schon damals hatten die Beamten so ihre Zweifel an der Geschichte. "Das aus Löhne (Kreis Herford) stammende Trio kennt sich seit längerer Zeit. Einer der beiden 19-Jährigen ist der Polizei bereits einschlägig bekannt."

Titelfoto: Polizei Minden-Lübbecke


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