23-Jähriger springt bei Flucht vor Polizei von Terrassendach

Mit einem Sprung aus 2,50 Metern erhoffte sich der 23-Jährige wohl, dass er vor der Polizei flüchten kann. (Symbolbild)
Mit einem Sprung aus 2,50 Metern erhoffte sich der 23-Jährige wohl, dass er vor der Polizei flüchten kann. (Symbolbild)

Bad Oeynhausen - Das hätte sich ein 23-Jähriger aus Bad Oeynhausen wohl besser noch mal überlegt. Der junge Mann wurde von der Polizei per Haftbefehl gesucht.

Am Montag wurde er von Zivilfahndern an seiner Wohnanschrift aufgegabelt. Seit mehreren Monaten suchten sie bereits nach ihm, weil er noch eine Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten zu verbüßen hat.

Wegen Betrugs in 17 Fällen, Urkundenfälschung und gewerbsmäßigem Computerbetrugs wurde er verurteilt. Doch damit nicht genug: Außerdem lagen gegen ihn bei der Staatsanwaltschaft in Arnsberg und im bayrischen Traunstein Aufenthaltsersuche wegen anderer Betrugsvorwürfe vor.

Denen entzog sich der 23-jährige Kriminelle lange Zeit. Bis er Montag dann festgenommen werden sollte. Auf seiner Flucht vor der Polizei versuchte er, durch einen Sprung vom Terrassendach zu entkommen.

2,50 Meter ging es dort in die Tiefe. Dass der Sprung aus dieser Höhe seine Flucht beenden sollte, ahnte der Mann offensichtlich nicht. Die Beamten schnappten ihn und legten ihm Handschellen an. Immerhin kam er ohne größere Blessuren davon.

Er wurde ins Polizeigewahrsam nach Minden gebracht. Von dort aus ging es für ihn direkt in den Knast.


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