Mann fordert Mädchen (11 und 15) im Bus "zum Ficken" auf

Bad Vilbel - Nach einer dreisten sexuellen Belästigung in einem Omnibus in der Wetterau-Stadt Bad Vilbel bei Frankfurt sucht die Polizei nach einem unbekannten Mann.

Der sexuelle Missbrauch erfolgte in einem Omnibus in Bad Vilbel (Symbolbild).
Der sexuelle Missbrauch erfolgte in einem Omnibus in Bad Vilbel (Symbolbild).  © Montage: Carmen Jaspersen/dpa, Boris Roessler/dpa

Die Belästigung erfolgte am Montag in einem Bus der Linie 11 in Bad Vilbel, wie die Polizeidirektion Wetterau am Dienstagmorgen mitteilte.

Demnach stieg eine 11-Jährige am Montagmittag an der Haltestelle am Usa-Wellenbad in einen Bus der Linie 11 ein. An der nächsten Haltestelle stieg eine 15 Jahre alte Freundin der 11-Jährigen in den Bus ein und gesellte sich zu dem Mädchen.

Am Bahnhof von Bad Vilbel stieg laut Polizei ein unbekannter Mann in den Bus, "der zunächst ein anderes noch unbekanntes Mädchen ansprach, welches kurz darauf aus dem Bus ausstieg", wie ein Sprecher erklärte.

Kam es auch hier schon zu einem sexuellen Missbrauch? Die Beamten haben hierüber noch keine Erkenntnisse.

Der Mann wandte sich danach den beiden Freundinnen zu und sagte ihnen, "dass er noch ein Mädchen 'zum Ficken' brauche".

Die 11-Jährige und ihre 15-jährige Freundin erklärten dem Unbekannten deutlich "er solle sie in Ruhe lassen, gingen im Bus nach vorne und stiegen schließlich an der Haltestelle 'Am großen Teich' aus".

Fahndung der Polizei nach sexuellem Missbrauch in Bad Vilbel

Am Abend erstatte eines der beiden Mädchen zusammen mit ihren Eltern Anzeige. Die Polizei hat die Fahndung nach dem Täter aufgenommen. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 170 Zentimeter groß
  • leicht stämmige Figur
  • weißer, strubbeliger Vollbart.

Der Täter gab gegenüber den Mädchen laut Polizei selbst an, das er 67 Jahre alt sei. Bekleidet war er mit einer brombeerfarbenen Daunenjacke, einer dunklen Hose, einer grauen Mütze mit Bommel und einer Brille mit runden Gläsern.

Hinweis auf den Mann nehmen die Beamten unter der Telefonnummer 060316010 entgegen.

Titelfoto: Montage: Carmen Jaspersen/dpa, Boris Roessler/dpa

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