18-Jähriger baut mit Papas Auto schweren Unfall und haut dann ab

Das Auto brannte vollständig ab. (Symbolbild)
Das Auto brannte vollständig ab. (Symbolbild)  © 123RF

Bad Wünnenberg - Da hat es ein 18-Jähriger ganz schön übertrieben! In der Nacht von Samstag auf Sonntag schnappte er sich die Autoschlüssel vom Mercedes seines Vaters, um eine Spritz-Tour zu machen.

Die endete allerdings in einer Böschung am Autobahnkreuz Bad Wünnenberg-Haaren auf der A44 in Fahrtrichtung Bielefeld. Dort soll das Auto hingeschleudert sein, wobei es sich mehrfach überschlagen haben soll. Anschließend fing es an zu brennen.

Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, befand sich niemand mehr in dem in Flammen stehenden Mercedes, wie die Freiwillige Feuerwehr Bad Wünnenberg berichtet.

Das Auto wurde gelöscht, ist aber nur noch ein Schrotthaufen. Während der Löscharbeiten machten sich einige Feuerwehrleute auf die Suche nach möglichen Insassen.

Mit Hilfe der Drehleiter wurde aus dem Rettungskorb mit einer Wärmebildkamera das Umfeld nach Verletzten abgesucht. Schließlich flog sogar ein Polizeihubschrauber das Gebiet ab. Doch die Suche blieb ergebnislos.

Daran hat sich bis heute nichts geändert, wie die WDR Lokalzeit OWL berichtet. Der 18-Jährige hat sich bisher weder bei der Polizei noch zu Hause gemeldet, gilt daher weiterhin als verschollen.

Sein Vater hat währenddessen Anzeige wegen des unbefugten Gebrauchs seines Autos erstattet. Die Polizei in Remscheid hat die Ermittlungen übernommen.

Update, 7. Dezember, 13.50 Uhr: Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, soll der flüchtige 18-Jährige mittlerweile wieder zu Hause sein. Er sei nicht verletzt.

WIe es zum Unfall kam, ist allerdings immer noch unklar. "Angaben zu den genauen Tatumständen machte der Sohn bislang nicht", so die Polizei. Die Familie lässt sich von einem Anwalt vertreten. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: 123RF


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