Eine Milliarde Tiere sterben bei Buschbränden in Australien: Zoos im Südwesten spenden

Stuttgart/Heidelberg/Karlsruhe - Das Schicksal ganzer Tierarten in Australien lässt die Zoos im Südwesten nicht kalt: Sie spenden Geld, um Tieren zu helfen, die von den verheerenden Buschbränden verletzt oder bedroht sind.

Drei Kängurus in der Stuttgarter Wilhelma. Der Zoo unterstützt die Rettung von Tieren in Australien.
Drei Kängurus in der Stuttgarter Wilhelma. Der Zoo unterstützt die Rettung von Tieren in Australien.  © Inga Kjer/dpa

So unterstützen die Zoos in Stuttgart und Heidelberg die Rettung von Tieren mit 50.000 Euro beziehungsweise 2000 Euro aus ihren Artenschutzbudgets. Die Mittel gehen an den Wildlife Conservation Fund des australischen Zooverbandes.

Der Direktor des Tiergartens Heidelberg Klaus Wünnemann betonte: "Wir hoffen, dass die Initiative mit vielen Spendengeldern gefördert wird, damit möglichst viele Tiere gerettet werden können."

Der Zoo Karlsruhe ließ einer Koalastation 5000 Euro aus seiner Artenschutzstiftung zukommen und hofft auf weitere Mittel durch einen Spendenaufruf. Es handele sich um eine Ersthilfe. "Da bleiben wir dran", sagte Zoo-Sprecher Timo Deible.

Die Flammen vernichteten nach groben Schätzungen über eine Milliarde Tiere auf einer Fläche, die der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen entspricht.

Die Lebensräume von mehr als 300 bedrohten Tier- und Pflanzenarten sind laut australischem Umweltministerium betroffen.

Eine Frau versorgt in Australien ein junges, verletztes Känguru. Sie und ihr Partner hatten eine Zufluchtsstätte für Wildtiere, die sie von ihrem Haus aus betrieben.
Eine Frau versorgt in Australien ein junges, verletztes Känguru. Sie und ihr Partner hatten eine Zufluchtsstätte für Wildtiere, die sie von ihrem Haus aus betrieben.  © James Gourley/AAP/dpa

Titelfoto: James Gourley/AAP/dpa

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