Mann (28) geht in eiskaltem See unter: Reanimation bleibt erfolglos

Emmering - Schreckliche Tragödie im Landkreis Fürstenfeldbruck: Ein 28 Jahre alter Mann ist bei einem Badeunfall im Emmeringer See ums Leben gekommen.

Die Rettungskräfte bargen den Mann nach 30 Minuten aus dem eiskalten See.
Die Rettungskräfte bargen den Mann nach 30 Minuten aus dem eiskalten See.  © Dedinag

Der Mann aus Tansania ging am Sonntag gegen 16.15 Uhr plötzlich unter, als er von einer Badeinsel zurück ans Ufer schwimmen wollte, wie die Polizei mitteilte.

Ein Augenzeuge versuchte vergeblich, ihn aus dem See zu retten. Nach 30 Minuten bargen ihn die alarmierten Rettungskräfte.

Unter laufender Reanimation wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er kurze Zeit später.

Florian Heiniger von der Wasserwacht sagte vor Ort, dass die Wassertemperatur gerade einmal neun Grad betragen habe. Bei solchen Temperaturen verlieren die Extremitäten sehr schnell an Kraft. Man habe nicht mal mehr die Kraft zu schreien.

Das wurde wohl auch dem 28-Jährigen zum Verhängnis.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Hergang des Unglücks aufgenommen.

Der Mann hatte wohl die Wassertemperaturen unterschätzt.
Der Mann hatte wohl die Wassertemperaturen unterschätzt.  © Dedinag
Augenzeugen alarmierten den Rettungsdienst.
Augenzeugen alarmierten den Rettungsdienst.  © Dedinag
Unter laufender Reanimation wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.
Unter laufender Reanimation wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.  © Dedina

Titelfoto: Dedina

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