Bäckerei Bresan: 5 Filialen schließen, damit 23 überleben

Behält ihren Arbeitsplatz - im Gegensatz zu vielen Kolleginnen: Verkäuferin Maria Schwedow (23).
Behält ihren Arbeitsplatz - im Gegensatz zu vielen Kolleginnen: Verkäuferin Maria Schwedow (23).

Dresden - Es wird ernst bei der Bäckerei-Kette Bresan aus Wittichenau: Wie angekündigt schließen fünf der 28 Filialen.

„Drei im ländlichen Raum, zwei in Dresden“, bestätigt Geschäftsführer Alexander Bresan (51). Der Bäckermeister nennt zwei Filialen in Hoyerswerda und eine in Schwarzheide. In der Landeshauptstadt würden die Standorte Wiener Platz (Kugelhaus-Komplex) und Elbe Park dichtgemacht.

Intern ist allerdings auch vom Aus für die Filiale Hauptstraße die Rede. So oder so - 20 Mitarbeiter verlassen Bresan, einige kündigten bereits selbst.

Während die Bresans mit Großbäcker Kamps für den Elbe Park einen Nachfolger fanden, suchen sie noch für den Wiener Platz. Bereits jetzt hat der Laden nur bis 14 Uhr geöffnet. Erhalten bleiben unter anderem die Standorte Gorbitz, Striesen und Blasewitz.

Die Schließ-Aktion ist Ergebnis eines Schutzschirmverfahrens, das - betreut vom Dresdner Anwalt Andrew Seidl - den Rest der 1956 gegründeten Firma retten soll. Alexander Bresan verspricht: „23 Filialen bleiben erhalten!“


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