Pure Entspannung! Hier relaxt ein Bär, der eigentlich sterben sollte

Worbis - Wenn das kein Bild für die pure Gelassenheit ist: Im Alternativen Bärenpark in Worbis relaxt Pardo in einem See, doch dass er das überhaupt noch erlebt, ist ein kleines Wunder!

Pardo kann sein Leben nun endlich genießen.
Pardo kann sein Leben nun endlich genießen.  © Alternativer Bärenpark Worbis

Denn der Bär, der mittlerweile 19 Jahre alt ist, sollte eigentlich schon tot sein, hatte vor seiner Ankunft in Worbis kein schönes Leben.

Der Bär wurde in der Ukraine in einem Zirkus geboren, wurde von einem freischaffenden Ehepaar von einer Show zur nächsten gebracht und musste immer wieder für Kunststücke bereitstehen.

In einem Wohnwagen wurde er von einer Manege in die nächste gebracht, doch irgendwann wollten die Menschen keine Kunststücke mit Wildtieren mehr sehen und Pardo hatte ausgedient.

Nach nicht einmal 20 Jahren seines Lebens landete er so 2017 auf der Todesliste in Spanien! Der Bärenpark erfuhr von dem Schicksal des Bären, sammelte Spenden und schaffte es, Pardo im Januar 2018 nach Worbis zu holen.

Und jetzt kann er sein Leben endlich so richtig genießen! Winterschlaf und natürliche Nahrung kannte der Braunbär nicht, musste sich erst an seine neue Umgebung gewöhnen.

Besonders schwierig dabei: Pardo ist nach den Jahren der Qualen blind geworden. Doch der Bärenpark zeigt sich begeistert, denn Pardo hat sich super mit dem großen Gehege und seinen neuen Mitbewohnern - Bären und Wölfe - arrangiert und hält sogar Winterruhe.

Ein Jahr nach seiner Rettung aus einer Tötungsstation ist Pardo also nun richtig glücklich! Besucher können sich Pardo und all die anderen Bärenpark-Bewohner täglich von 10 bis 16 Uhr ansehen.

So schlecht sah Pardo aus, als er in Spanien getötet werden sollte.
So schlecht sah Pardo aus, als er in Spanien getötet werden sollte.  © STIFTUNG für BÄREN (SfB)

Titelfoto: Alternativer Bärenpark Worbis

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