Todesstrafe nicht ausgeschlossen! Verfahren gegen IS-Kämpferin Linda eröffnet

In Bagdad wurde ein formelles Strafverfahren gegen Linda und die anderen drei deutschen IS-Anhängerinnen eröffnet.
In Bagdad wurde ein formelles Strafverfahren gegen Linda und die anderen drei deutschen IS-Anhängerinnen eröffnet.  © DPA

Bagdad/Pulsnitz - Was wird aus Linda W. (16) aus Pulsnitz?

Die irakische Justiz hat gegen sie und die anderen drei deutschen IS-Anhängerinnen ein formelles Strafverfahren eröffnet.

Das berichtet der „Spiegel“. Damit rückt eine schnelle Rückkehr nach Sachsen in weite Ferne.

Wie berichtet, war die Schülerin Linda mit anderen IS-Anhängerinnen Mitte Juli in der IS-Hochburg Mossul von irakischen Sicherheitskräften festgenommen werden.

Zuvor galt sie ein Jahr lang als verschollen. Sie war mit einer gefälschten Erlaubnis ihrer Mutter gen Istanbul verschwunden.

Bei einer Verurteilung drohen ihnen langjährige Haft- oder sogar die Todesstrafe, so der „Spiegel“.

Bisher wüssten die deutschen Diplomaten allerdings noch gar nicht, was den Frauen genau vorgeworfen wird. Bislang habe der Bundesnachrichtendienst Zugang zu den vier Frauen gehabt.

Das Bundeskriminalamt will demnach in den kommenden Tagen eine formelle Vernehmung bei den irakischen Behörden erreichen. In Deutschland ermittelt der Generalbundesanwalt.


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