Schwarzfahrer droht mit Bombe im Rucksack

Der Bahnfahrer drohte mit einer Bombe, die er im Rucksack haben wollte. (Bildmontage)
Der Bahnfahrer drohte mit einer Bombe, die er im Rucksack haben wollte. (Bildmontage)  © DPA

Oberhausen - Ein 26-jähriger Mann versuchte sich am Donnerstagnachmittag einer Strafe wegen Schwarzfahrens in der Bahn von Mülheim-Styrum nach Oberhausen zu entziehen. Mit einer ungewöhnlichen Methode und ohne Erfolg.

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 26-Jährige gegen 12.20 Uhr im Regionalexpress 30360 unterwegs, als er vom Zugpersonal nach seiner Fahrkarte gefragt wurde. Wie sich herausstellte, hatte er weder ein gültiges Ticket, noch Bargeld bei sich.

Der aus Düren stammende Deutsche fing daraufhin an, den Bahnangestellten zu beschimpfen. Das gipfelte darin, dass er dem Kontrolleur drohte, er solle ihn lieber laufen lassen, immerhin habe er eine Bombe im Rucksack.

Der Angestellte reagiert sofort und rief die Bundespolizei. Die Beamten untersuchten daraufhin den Schwarzfahrer am Hauptbahnhof Oberhausen und konnten schnell Entwarnung geben. Der Mann wollte lediglich ungeschoren davonkommen.

Stattdessen wurden auf dem Revier seine Personalien aufgenommen und ein Platzverweis ausgesprochen. Der Mann muss sich jetzt wegen Leistungserschleichung, der Beleidigung und der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten.

Titelfoto: DPA


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