Zugunglück auf Bahnlinie Leipzig-Chemnitz: Ein Toter, Polizei gibt Strecke frei

Liebertwolkwitz - Die Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz ist aktuell gesperrt. Ein Pressesprecher der Mitteldeutschen Regiobahn sprach gegenüber TAG24 von einem Notarzteinsatz nahe des Leipziger Ortsteils Liebertwolkwitz.

Die Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz ist aktuell vollständig gesperrt.
Die Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz ist aktuell vollständig gesperrt.  © Sören Müller

Der Vorfall ereignete sich in Höhe des Haltepunktes Oberholz bei Großpösna. Polizei und Rettungskräfte befinden sich derzeit vor Ort. Bilder zeigen zudem einen Zug, der gestoppt werden musste.

Die Bahnstrecke RE6 zwischen Leipzig und Chemnitz ist derzeit vollständig gesperrt. Züge in beide Richtungen sollen laut einem Pressesprecher der MRB über Döbeln umgeleitet werden.

Dadurch könne es zu Verspätungen kommen.

Grund soll ein Notarzteinsatz in der Nähe von Liebertwolkwitz sein.
Grund soll ein Notarzteinsatz in der Nähe von Liebertwolkwitz sein.  © Sören Müller

UPDATE, 18.15 Uhr:

Die Bahn hat neue Informationen zum Vorfall auf der Strecke Leipzig-Chemnitz herausgegeben. Wie ein Sprecher auf Anfrage von TAG24 erklärte, ist die Strecke seit 15.19 Uhr gesperrt.

Medienberichte, eine Person soll von einem Zug erfasst worden sein, bestätigte der Sprecher nicht. "Derzeit lässt sich lediglich von einem Personenunfall sprechen. Die Polizei hat bereits die Ermittlungen aufgenommen."

Etwa 120 Reisende sollen aus dem betroffenen Zug mithilfe von Bussen evakuiert worden sein.

Wie lang die Strecke gesperrt bleibt, lasse sich aktuell nicht sagen, so der Sprecher. "Das hängt davon ab, wie lange die Untersuchungen laufen."

UPDATE, 19.26 Uhr:

Die Sperrung der Bahnlinie bleibt weiter bestehen. Mittlerweile hat die Mitteldeutsche Regiobahn eine Warnung bis 22.35 Uhr auf ihrer Website bekannt gegeben.

Züge fallen weiterhin in beide Richtungen der Strecke Leipzig-Chemnitz aus. Ein Busnotverkehr soll eingerichtet worden sein. "Wir bitten um Entschuldigung", teilt das Unternehmen weiter mit.

© Sören Müller

UPDATE, 20.30 Uhr:

Bei dem Zugunglück am Bahnhof Oberholz bei Großpösna soll ein Mensch getötet worden sein. Das berichtet derzeit die "Leipziger Volkszeitung" unter Berufung auf die Pressestellen sowohl der Mitteldeutschen Regiobahn als auch der Polizei.

Demnach habe die Person versucht, über die Gleise zu laufen. Dabei sei sie von einem herannahenden Zug erwischt worden.

Zu den Ursachen des Vorfalls soll die Polizei bisher noch keine Angaben gemacht haben. Der Einsatz sei um 18.55 Uhr beendet worden. Die Behörde habe die Strecke bereits wieder freigegeben.

Auf der Website der MRB ist derweil weiter von einer Sperrung die Rede.

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