Warnstreik der Deutschen Bahn führt zu Mega-Chaos in Berlin!

Berlin - Der bundesweite Warnstreik bei der Deutschen Bahn hat erhebliche Auswirkungen auf den gesamten Bahn- und S-Bahnverkehr in Berlin und Brandenburg.

Der bundesweite Warnstreik betrifft auch den Berliner Regionalverkehr maßgeblich (Symbolbild).
Der bundesweite Warnstreik betrifft auch den Berliner Regionalverkehr maßgeblich (Symbolbild).  © DPA

"Wir bemühen uns, während des Streiks ein Angebot aufrecht zu erhalten", teilte das Unternehmen am Morgen mit. Die Fahrgäste wurden aufgefordert, auf U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse auszuweichen.

Die S-Bahn in Berlin gehört zur Bahn, die seit dem Morgen von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) bestreikt wird. Die Bahn hat wegen des Warnstreiks am Morgen bundesweit ihren Fernverkehr eingestellt, wie eine Sprecherin des Konzerns der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Es gebe dadurch auch massive Einschränkungen im Regionalverkehr, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert am Montagmorgen. Ein Großteil der Züge falle aus. Der Warnstreik in den Stellwerken der Deutschen Bahn führe auch zu Ausfällen bei anderen Zuganbietern in der Region.

Die Einstellung wird zunächst bis zum offiziell angekündigten Ende des Ausstands um 9 Uhr andauern. Darüber hinaus werde es aber während des gesamten Tages zu massiven Einschränkungen im bundesweiten Fernverkehr kommen, sagte ein Bahn-Sprecher.

Er empfahl Reisenden dringend, ihre Reisen auf den Dienstag zu verschieben. Alle Tickets behielten ihre Gültigkeit.

Update, 8.20 Uhr: Auch das noch: Bei der Berliner S-Bahn waren am Montagmorgen die Lautsprecher im gesamten S-Bahnnetz für etwa eine halbe Stunde ausgefallen. Fahrgäste sollten die Anzeigen am Zug und vor Ort beachten, wie das Unternehmen beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte.

Um etwa 8 Uhr war die Störung laut S-Bahn behoben. Schon zuvor hatte die S-Bahn ihre Fahrgäste aufgefordert, wegen des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) auf U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse auszuweichen.

Update, 8.35 Uhr: Für Fernreisende, die wegen des Warnstreiks in Berlin nicht weiterkommen, hat die Bahn drei separate Züge bereitgestellt. Dort können Reisende die Wartezeit überbrücken. Die Züge stehen nach Angaben des Regionalen Bahnsprechers, Burkhard Ahlert, am Südkreuz, am Hauptbahnhof und auf dem Ostbahnhof.

Update, 9.39 Uhr: Bei der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft EVG ihren Warnstreik beendet. Das sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft am Montag. Kunden müssen nach Bahnangaben aber noch den ganzen Tag mit Einschränkungen rechnen, vor allem im Fernverkehr.

"Die Wucht des Streiks macht deutlich, wie groß die Verärgerung der Kollegen darüber ist, dass weiter kein abschlussfähiges Angebot vorliegt", sagte der Gewerkschaftssprecher. Sobald die Bahn schriftlich ein verbessertes Angebot vorlege, sei die EVG bereit, die Tarifverhandlungen wieder aufzunehmen.

Update, 10.15 Uhr: Nach dem Warnstreik soll der Zugverkehr in Berlin und Brandenburg langsam wieder anrollen. Bis die S-Bahnen und Regionalzüge wieder nach Plan fahren, kann es aber dauern. "Wir gehen davon aus, dass es bis zum Nachmittag dauert", sagte ein Bahnsprecher am Montagmorgen.

Die S-Bahnfahrer werden gebeten, auf U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse umzusteigen.
Die S-Bahnfahrer werden gebeten, auf U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse umzusteigen.  © DPA

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