Thema damit vom Tisch? Zweitligisten ziehen Protest gegen HSV und Jatta zurück

Hamburg - Das war zu erwarten! Der 1. FC Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC haben ihren Protest gegen die Spielwertung gegen den Hamburger SV zurückgezogen.

Bakery Jatta kann aufatmen.
Bakery Jatta kann aufatmen.  © Christian Charisius/dpa

Alle drei Vereine hatten nach ihren Niederlagen gegen den derzeitigen Zweitliga-Spitzenreiter Einspruch eingelegt, weil sie Zweifel an der Spielberechtigung von HSV-Profi Bakery Jatta hatten.

Das gaben die Clubs am Dienstag bekannt.

Auslöser war ein Bericht der SportBild, in dem Zweifel an der Identität des 21-jährigen Gambiers gehegt wurden.

Am Montag erklärte das Bezirksamt Hamburg-Mitte, dass es seine Ermittlungen gegen Jatta eingestellt habe. An den Unterlagen sei nichts auszusetzen, es gebe keinerlei Zweifel an der Richtigkeit der Angaben zu seiner Person.

Alle drei Zweitligisten begründeten ihren Rückzug mit der veränderten Indizienlage durch das Bezirksamt. Daher herrsche bei den Vereinen nun mehr Klarheit und es bestehe kein Grund mehr, die Rechtmäßigkeit der Spielberechtigung Jattas zu hinterfragen.

Damit dürfte das Kapitel sportlich zumindest ein für alle Mal geschlossen sein. Der Termin am 9. September vor dem DFB-Sportgericht scheint damit ebenfalls hinfällig zu werden.

Update, 17.10 Uhr

Nach Rückzug der Einsprüche der drei Zweitligisten gegen die Spielwertung der Partien gegen den Hamburger SV, hat auch das DFB-Sportgericht sein Verfahren abgeschlossen.

"Die ursprünglich für den 9. September geplante Verhandlung in Frankfurt am Main findet nicht statt", teilte der Hamburger SV mit.

"Damit bleiben die Spielwertungen bestehen, sind die Einspruchsverfahren vor dem DFB-Sportgericht mit Zustimmung des DFB-Kontrollausschusses abgeschlossen", hieß es in der Mitteilung des Verbandes.

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