Bewaffnete stürmen Bus und erschießen 14 Menschen

Islamabad - Bewaffnete Männer haben in Südwestpakistan mindestens 14 Menschen getötet.

Der Bus wurde gestürmt, 14 Menschen getötet. (Symbolbild)
Der Bus wurde gestürmt, 14 Menschen getötet. (Symbolbild)  © imago images/Xinhua

Diese seien in der Nacht zu Donnerstag in der Provinz Baluchistan in einem Bus von der Provinzhauptstadt Quetta in die Hafenstadt Gwadar unterwegs gewesen, als Unbekannte in Militäruniform sie kurz nach Mitternacht überfallen hätten, sagte der Polizeichef der Provinz, Mohsinn Butt.

Nur zwei Passagiere hätten entkommen können, sagte ein Mitarbeiter eines Geheimdienstes, der namentlich nicht genannt werden wollte. Über das Motiv der Angreifer gebe es noch keine Erkenntnisse. In dem Bus hätten sich Soldaten befunden, aber auch Menschen von außerhalb der Provinz.

Baluchistan grenzt an Afghanistan und den Iran und gilt als Unruheprovinz Pakistans. Taliban sind dort aktiv, sunnitische Extremisten verüben Anschläge auf schiitische Muslime. Zudem attackieren Rebellen, die für eine Autonomie oder Unabhängigkeit der Provinz kämpfen, Sicherheitskräfte und auch chinesische Infrastrukturprojekte.

China investiert im Rahmen des Seidenstraßen-Projekts im sogenannten Wirtschaftskorridor China-Pakistan 62 Milliarden Dollar in das Energie- und Verkehrswesen Pakistans.


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