Darum hat Ex-Formel-1-Star Rosberg 13 Bambis und Bayern-Star Ribery keinen

München/Berlin - Am Freitag heißt es wieder "Und der Bambi geht an...", denn in Berlin werden zum 70. Mal die goldenen Kitze verliehen. Seit 1948 werden unter anderem Schauspieler, Sportler und Politiker mit dem Bambi ausgezeichnet. Damit ist er einer der ältesten deutschen Medienpreise.

Nico Rosberg begleitet die Bambi-Trophäen nach Berlin.
Nico Rosberg begleitet die Bambi-Trophäen nach Berlin.  © DPA

Gut bewacht von Bahn-Werbegesicht und ehemaligem Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (33) fahren die Bambi-Trophäen im Zug zur Verleihung in Berlin.

Die 13 vergoldeten Rehkitze von der Burda-Zentrale in München in die Hauptstadt zu bringen, sei auch eine gewisse Verantwortung: "Wir haben eine Menge Bodyguards, und die sind nicht für mich", sagte Rosberg am Donnerstag am Münchner Hauptbahnhof.

Auch zum Tragen bekommt der 33-Jährige Unterstützung, denn die Bambis seien zwar "wunderschön", aber "wiegen auch einiges" - nämlich zweieinhalb Kilo pro Stück.

2014 war Rosberg selbst mit dem Bambi in der Kategorie Sport ausgezeichnet worden.

Wegen TV-Zoff: Ribery und Robben kriegen doch keinen Bambi

Wegen seines Ausrasters erhält Franck Ribery doch keinen Bambi.
Wegen seines Ausrasters erhält Franck Ribery doch keinen Bambi.  © DPA

Fußballer Franck Ribery hätte eigentlich einen Bambi bekommen sollen - doch die Jury hat sich wenige Tage vor der Gala umentschieden!

"Arjen Robben und Franck Ribery sollten ursprünglich einen Bambi erhalten für ihre außergewöhnlichen Leistungen als eines der kreativsten Spieler-Duos der Bundesliga", teilte Hubert Burda Media am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Man habe sich gegen die Verleihung entschieden, nachdem Ribéry einen Journalisten nach der Niederlage bei Borussia Dortmund körperlich attackiert habe (TAG24 berichtete).

"Ein solches Verhalten gegenüber Vertretern der Medien können wir als journalistisches Haus nicht akzeptieren. Es tut uns Leid, dass ein großartiger Sportler wie Arjen Robben von dieser Entscheidung mit betroffen ist." Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

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