Bank-Einbruch am Hauptbahnhof Frankfurt: Das ist der Stand der Ermittlungen

Frankfurt am Main - Mehrere Personen dringen am Freitag am Hauptbahnhof Frankfurt in den Schließfächer-Raum einer Sparkasse ein. Bei einem Großeinsatz nimmt die Polizei drei Verdächtige fest (TAG24 berichtete).

Wegen des Bank-Überfalls war der Frankfurter Hauptbahnhof am Freitag mehrere Stunden für Fernzüge gesperrt.
Wegen des Bank-Überfalls war der Frankfurter Hauptbahnhof am Freitag mehrere Stunden für Fernzüge gesperrt.  © DPA

Die Fahndung laufe unverändert, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag. Ob weitere Verdächtige auf der Flucht sind, etwas gestohlen wurde und ob die Männer bewaffnet waren, blieb unklar.

Zunächst hatte die Polizei von einem Raubüberfall auf die Bank in der Düsseldorfer Straße an der Nordseite des Hauptbahnhofes berichtet.

Später erklärte die Polizei, die Tat werde als "schwerer Einbruch" gewertet. Die Täter hatten nach Angaben der Ermittler die Flucht ergriffen, zunächst in einem schwarzen Auto, dann zu Fuß. Bei der Verfolgung gab ein Polizist mindestens einen Schuss ab. Informationen über Verletzte lagen nicht vor.

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Eine Sprecherin der Bundespolizei hatte während des Einsatzes am Freitag berichtet, Täter seien in den Hauptbahnhof geflohen. Daher sei der Zugverkehr eingestellt worden.

Polizisten rangen nach Augenzeugen-Berichten auf der Südseite des Bahnhofes einen Mann nieder und fesselten ihn. Ob es sich um einen der gesuchten Täter handelte, war unklar.

Auch Spezialeinsatzkräfte waren im Einsatz. Die Polizei rief zwischenzeitlich dazu auf, den Bereich rund um den Hauptbahnhof zu meiden. Zu den Festgenommenen machte der Sprecher keine Angaben.

Zweiter Polizei-Großeinsatz am Frankfurter Hauptbahnhof innerhalb weniger Tage

Damit ist der Frankfurter Hauptbahnhof schon zum zweiten Mal binnen weniger Tage Schauplatz eines größeren Polizeieinsatzes geworden.

Am Montag hatte dort ein 40-Jähriger eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Während die Mutter sich retten konnte, wurde der Junge von dem ICE überrollt und getötet (TAG24 berichtete).

Ein in der Schweiz lebender Eritreer wurde als mutmaßlicher Täter festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

Titelfoto: DPA

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