Bankräuber „Kanone“ hing tot in seiner Zelle

Endrik P. (41) protzte gern mit dem, was er hatte.
Endrik P. (41) protzte gern mit dem, was er hatte.

Leipzig - „Kanone“ ist tot! Sachsen peinlichster Rocker wurde nur wenige Stunden nach seiner Verhaftung leblos in seiner Zelle der JVA Dessau-Roßlau gefunden.

Enrik P. (41) soll am Dienstag eine Sparkasse im nordsächsischen Dahlen überfallen haben. Nach der Personenbeschreibung war den Ermittlern klar, wer der Täter sein könnte. Noch am gleichen Tag wurde P. auf der Eisenbahnstraße in Leipzig verhaftet.

Der in der Rockerszene als „Kanone“ bekannte Mann war in den vergangen Jahren nach dreisten und peinlichen Coups immer wieder geschnappt worden.

Nach dem Überfall von Dahlen saß er seit dem 14. Oktober hinter Gittern. Wegen dieses und zwei weiterer Raubüberfälle wurde gegen ihn ermittelt.

Offenbar war ihm seine Lage so peinlich, dass er seinem Leben ein Ende setzte und sich am Heizungsrohr seiner Zelle erhängte.


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