"Umweltsünder": Barbara Schöneberger wird Kreuzfahrt-Kapitän und kassiert Shitstorm

Berlin - Barbara Schöneberger (45) ist eine beliebte Fernsehmoderatorin, Schauspielerin, Sängerin – und wird nun auch noch Kapitän auf einem Kreuzfahrtschiff. Doch das kommt bei ihren umweltbewussten Fans in Zeiten der "Fridays for Future"-Bewegung gar nicht gut an.

Moderatorin Barbara Schöneberger steht in der Komischen Oper bei der Verleihung des GQ Men of the Year Award 2017 auf der Bühne. (Archivbild)
Moderatorin Barbara Schöneberger steht in der Komischen Oper bei der Verleihung des GQ Men of the Year Award 2017 auf der Bühne. (Archivbild)  © DPA

Wie die gefragte Allzweck-Entertainerin jetzt auf Instagram verkündete, wird sie nach ihrer Tour im März in See stechen. Sie werde vom 3. September bis 7. September das Ruder eines Kreuzfahrtschiffes übernehmen – als Sängerin und Moderatorin.

"Mit großer Freude darf ich verkünden, dass Max Mutzke, Glasperlenspiel, meine knallharte Trainerin sowie natürlich mein lieber Maskenbildner und viele mehr ebenfalls angeheuert haben", textete die Power-Blondine dort zu einem Videobeitrag.

"Kommt mit uns an Bord und seid bei toller Musik, Gesprächsrunden und super Städtetrips in Oslo und Kopenhagen mit dabei", fuhr der TV-Wirbelwind fort, der an Board ihr Tournee-Bühnenprogramm zum Besten geben wird.

Natürlich wird der selbsternannte "Thermomix der Showbranche" auch das Publikum mit seinen allseits pointierten und selbstironischen Talks unterhalten.

Barbara Schöneberger singt in ein Mikro. (Archivbild)
Barbara Schöneberger singt in ein Mikro. (Archivbild)  © DPA

Und was sagen die Fans dazu? Die sind alles andere als begeistert und lassen kein gutes Haar an der 45-Jährigen.

"Ich finde, Kreuzfahrten sollte man angesichts der Klimakatastrophe und verschmutzter Meere nicht mehr machen", schrieb eine Nutzerin und versah ihren Beitrag mit dem Hashtag #fridaysforfuture.

Eine andere tadelte: "Kreuzfahrschiffe sind riesige Umweltsünder. Sie fahren mit Schweröl. Das kann ich nicht gut heissen!" Wieder eine bedauerte: "Schade, dass Du diese Umweltsünde unterstützt" und verlieh ihrer Enttäuschung mit einem Daumen-runter-Emoji Nachdruck.

Das fand auch eine andere Userin: "Schade, da hätte ich Frau Schöneberger doch etwas mehr Verantwortungsbewusstsein zugetraut. Wie man als Person durchschnittlicher Intelligenz diese Katastrophen für die Umwelt betreten und auch noch dafür werben kann, ist mir völlig unklar.

Bislang hat sich das sonst so zielsichere Multitalent nicht zu den enttäuschten Statements geäußert. Innerhalb von 21 Stunden wurde der Clip mehr als 50.000 Mal aufgerufen. Fakt ist: Dieses Werbe-Posting erzielte nicht den gewünschten Effekt angesichts der Debatte um die "Fridays for Future"-Bewegung (TAG24 berichtete).

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