Auch deutsche Opfer! 12 Tote und 80 Verletzte bei Terror-Anschlag in Barcelona

Erste Bilder zeigen den Transporter auf Twitter nach dem Unglück.
Erste Bilder zeigen den Transporter auf Twitter nach dem Unglück.

Barcelona - Schock in Spanien: Ein Transporter ist in Barcelona in eine Menschenmenge gefahren. Dies teilte die Polizei am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Die Sicherheitskräfte sprachen von mehreren Verletzten. Der Vorfall ereignete sich in den Ramblas, Barcelonas bekannter Flaniermeile.

Der "Focus" berichtet, dass der Fahrer des Transporters zu Fuß geflüchtet sein soll und beruft sich dabei auf "El Pais".

Laut Zeugenbericht erfasste das weiße Fahrzeug die Menge, als diese eine Kreuzung überqueren wollte.

Laut "La Vanguardia", hat die Polizei das Gebiet evakuiert - und zwar weiträumig! Es soll mehrere Verletzte geben.

Auch die naheliegende Bahnstation Plaza Catalunya wurde gesperrt teilten auf Twitter Sicherheitskräfte mit. Menschen, die sich in der Umgebung aufhalten, wurden aufgerufen, ihre Häuser nicht zu verlassen.

Upate 22.45 Uhr: Unter den Todesopfern sollen sich auch drei Deutsche befinden. Das erfuhr das ZDF aus Sicherheitskreisen.

Update 21.35 Uhr: Die IS-Terrormiliz hat laut ihrem Sprachrohr Amak den Terroranschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona für sich reklamiert. Einer "der Soldaten des Islamischen Staates" habe die Tat ausgeführt, meldete Amak am Donnerstag im Internet unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen.

Update 21.08 Uhr: Erschossener Verdächtiger verletzte Polizisten an Kontrollpunkt

Einer der flüchtigen Verdächtigen ist offenbar erschossen worden. Wie „El Mundo“ berichtet, handelt es bei dem Erschossenen um den Fahrer eines weißen Ford Focus, der sich einer Polizeikontrolle entzogen und dabei einen Beamten verletzt hatte. Er soll bei einer Schießerei in Sant Just Desvern etwa zehn Kilometer vom Zentrum Barcelonas getötet worden sein.

Update 20.18 Uhr: Die Polizei sucht nach dem Marokkaner Driss Oukabir. Bei dem Attentat seien mindestens ein Dutzend Menschen getötet und etwa 80 verletzt worden, sagte er am Donnerstagabend in Barcelona vor der Presse.

Die Polizei sucht nach dem Marokkaner Driss Oukabir.
Die Polizei sucht nach dem Marokkaner Driss Oukabir.  © Polizei/Spanien
Ein Polizist sperrt eine von zahlreichen Straßen ab.
Ein Polizist sperrt eine von zahlreichen Straßen ab.  © Manu Fernandez/AP/dpa

Update 20.07 Uhr: Nach dem Anschlag soll nach Medienberichten bereits ein Verdächtiger festgenommen worden sein. Bei dem Festgenommenen soll es sich um einen Mann handeln, der in einer Stadt nördlich von Barcelona gemeldet sei. Er komme aus Marseille und habe nordafrikanische Wurzeln.

Update 20.00 Uhr: Bei dem weißen Lieferwagen soll es sich nach Medienberichten um ein gemietetes Fahrzeug gehandelt haben. Ein zweiter Lieferwagen, mit dem die Attentäter womöglich hätten fliehen wollten, sei nahe Barcelona gefunden worden.

Update 18.54 Uhr: Die Zahl der Todesopfer soll mittlerweile auf 13 angestiegen sein, die der Schwerverletzten 60.

Das berichten mehrere spanische Medien. Der Mann ist noch immer auf der Flucht. Der Fahrer des Lieferwagens soll ein Mann von etwa 1,70 Meter Größe sein und ein weißes Hemd mit blauen Streifen tragen.

Der mutmaßliche Fahrer des Lieferwagens soll sich in einem Restaurant in der Nähe des Tatortes in Barcelonas Stadtzentrum verschanzt haben, schreibt die spanische Zeitung "La Vanguardia".

Update 18.36 Uhr: Auswärtiges Amt gibt Warnung aus

Nach dem tödlichen Zwischenfall im Zentrum von Barcelona hat das Auswärtige Amt seine Sicherheitshinweise für Spanien aktualisiert.

"Reisenden wird geraten, den Bereich weiträumig zu meiden, den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten und sich über die lokalen Medien zu informieren", teilte das Auswärtige Amt am Donnerstagabend mit.

Auf der beliebten Flaniermeile Las Ramblas war am Nachmittag ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast. Nach einem Medienbericht soll mindestens ein Mensch ums Leben gekommen sein.

Etwa 20 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die Zeitung "El País". Nach Angaben lokaler Medien soll es sich um einen Terroranschlag handeln.

Die betroffene Gegend wurde weiträumig abgesperrt. Ein Reporter des staatlichen spanischen Fernsehens berichtete von einem riesigen Polizeiaufgebot, auch zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz.

Viele Menschen liefen offenbar in Panik über die Straßen. Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden, hieß es. Die Polizei suche nach dem Fahrer des Fahrzeuges, so das Fernsehen.

Polizisten sichern die Gefahrenzonen.
Polizisten sichern die Gefahrenzonen.  © Europa Press/Europa Press/dpa

Update 18.21 Uhr: Ein Toter, 20 Verletzte

Es soll nach einem Medienbericht mindestens ein Mensch ums Leben gekommen sein. Etwa 20 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete die Zeitung "El País" unter Berufung auf Polizeikreise.

Update 18.14 Uhr: Angeblich Todesopfer

Die betroffene Gegend wurde weiträumig abgesperrt. Die Zeitung "La Vanguardia" zitierte "zuverlässige" aber nicht offizielle Quellen, wonach es auch zwei Todesopfer gegeben haben soll.

Ein Reporter des staatlichen spanischen Fernsehens berichtete von einem riesigen Polizeiaufgebot, auch zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz.

Viele Menschen liefen offenbar in Panik über die Straßen. Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden, hieß es.

Augenzeugen berichteten, der Verkehr im Zentrum sei zusammengebrochen. Die Geschäfte auf den Ramblas hätten geschlossen und ihre Fensterläden heruntergelassen. Die Polizei suche nach dem Fahrer, so das Fernsehen.

Update 17.59 Uhr: Terroranschlag bestätigt

Die Polizei hat bestätigt, dass es sich um einen Terroranschlag handelt. Es sollen außerdem zwei bewaffnete Männer ein Restaurant gestürmt haben, berichtet die "Bild".

Menschen liegen auf der Straße, die Polizei bietet ein Großaufgebot. Derzeit ist unklar, was genau los ist.
Menschen liegen auf der Straße, die Polizei bietet ein Großaufgebot. Derzeit ist unklar, was genau los ist.

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