"Bares für Rares": Händler feilschen um Schale der Oma

Köln - Eine junge Studentin kommt mit einer alten Schale der Oma zu "Bares für Rares". Sie erwartete für diese alte Schale der Großmutter nicht viel. Mit 200 Euro wäre sie sehr zufrieden gewesen. Doch dank eifrigen Händlern wird daraus ein Vielfaches.

Diese alte Schale soll weg, weil die Oma sie nicht mehr putzen müssen will..
Diese alte Schale soll weg, weil die Oma sie nicht mehr putzen müssen will..  © Screenshot ZDF Mediathek

Die junge Studentin verrät, dass sie und Ihre Großmutter die Schale eigentlich sehr mögen. Trotzdem soll sie weg.

Die einfache Begründung: Die Großmutter will das alte Erbstück nicht immer wieder entstauben müssen. Die junge Frau wäre froh, wenn sie für dieses alte Stück der Oma 200 Euro mitnehmen könnte.

Dann betrachtet die Expertin die Schale. Sie ist begeistert. Mindestens 201 Jahre alt sei diese Schale.

Anhand der Gravierung innerhalb der Schale erkenne man einerseits das Mindestalter, andererseits um welches Silber und um welchen Meistermacher es sich hierbei handle.

Diese Schale wurde demnach aus Augsburger Silber hergestellt und von einem gewissen Silberschmied namens Philipp F. Bruglocher gefertigt. Burglocher hat laut der Expertin auch im Auftrag von Katharina der Großen gearbeitet.

Am Ende schätzt die Expertin den Wert der Schale auf satte 800 Euro! Das ist das Vierfache von dem, was sich die Studentin erhofft hatte.

"Bares für Rares": Ein Wettbieten der besonderen Art

Die Studentin (rechts) kann den von der Expertin (links) geschätzten Wert der Schale kaum fassen. Horst Lichter ist ebenfalls erstaunt.
Die Studentin (rechts) kann den von der Expertin (links) geschätzten Wert der Schale kaum fassen. Horst Lichter ist ebenfalls erstaunt.

Dann geht es zu den Händlern.

Die Studentin kennt ihre Vorstellung, aber eben auch die Einschätzung der Expertin, was den Preis angeht.

Schnell erkennen die Händler, dass es sich hier um eine sehr alte Schale handelt und als die Verkäuferin dann auch noch den Fakt mit Katharina der Großen erwähnt, sind die Händler Feuer und Flamme für diese Schale.

Insbesondere zwei davon scheinen bereit, jeden Preis zu zahlen.

Als sich gegen Ende beide um die Schale streiten und den Preis sekündlich nach oben treiben, kommt es zu einer kuriosen Szene:

Spannung bis zuletzt bei "Bares für Rares"

Die beiden Händler in der Mitte des Tisches liefern sich ein echtes Wettbieten um die Schale.
Die beiden Händler in der Mitte des Tisches liefern sich ein echtes Wettbieten um die Schale.

Miteinander feilschen Christian Wechsel (dritter von Links am Tisch) und Fabian Kahl (vierter von Links am Tisch).

Zunächst beginnt ein Wettbieten bis hoch auf 770 Euro.

Dann steigt Fabian Kahl plötzlich aus und schiebt die Schale in Richtung Wechsel.

Die Verkäuferin denkt an die 800 Euro und sagt in Kahls Richtung: "Die Achthundert gehen doch noch voll..."

Doch dieser zögert zunächst. Die Verkäuferin bleibt jedoch hart und will mindestens 780 Euro haben.

Dann mischt sich auf einmal wieder Fabian Kahl ein und sagt: "Ja okay. Die 780 gebe ich."

Christian Wechsel ist nun völlig baff. War es das? Nein! Denn die schlaue Verkäuferin schmeißt den Preiskampf nochmals an und sagt: "Vielleicht geht ja noch mehr als 780 Euro.." Wechsel springt darauf an und bietet direkt 790 Euro. Fabian Kahl gibt sich daraufhin geschlagen, verlangt von seinem Kollegen jetzt aber, dass er die 800 Euro voll macht. Macht er!

Was für ein Wettbieten! Am Ende springt eine schöne runde Summe für Enkelin und Oma dabei heraus.

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