Bares für Rares: Seltene Ware für seltene Kundschaft

Köln – Der Kölner Wolfgang Breuer (53) brachte am Montag einen pelzigen Freund der anderen Art mit ins Bares-für-Rares-Studio und beglückte damit nicht nur den Experten, sondern auch die Händler.

Dieser Bär schien einen geheimnisvollen Interessenten zu haben.
Dieser Bär schien einen geheimnisvollen Interessenten zu haben.  © ZDF/Bares für Rares

Als der gelernte Fleischer mit seinem Schatz unter dem Arm zum Tisch kam, musste Horst Lichter in der Show "Bares für Rares" zweimal hinschauen. "Ich kann gar nicht erkennen, was das ist", ließ er sich gleich zu Beginn vernehmen.

Wolfgang stellte sein Mitbringsel aber direkt auf den Expertentisch und präsentierte eine Bronzeskulptur, genauer gesagt einen chinesischen Tee-Händler in Gestalt eines Bären.

Auf die Fragen des schnauzbärtigen Moderators kamen die Antworten von Wolfang wie aus der Pistole geschossen. "Jetzt machst du ja schon eine komplette Expertise hier, das läuft ja vom Feinsten".

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Glücklicherweise hatte der Experte Detlev Kümmel dann aber auch noch so einiges zu sagen.

Die Statue stammte von einem französischen Künstler um 1850, der gerne menschliche Berufe als Tiere darstellte.

Trotz einiger Makel kam Kümmel auf einen Schätzpreis von 1500 bis 1800 Euro.

Diesen Preis wusste er auch sofort zu rechtfertigen: "Es ist keine Massenware. Das ist seltene Ware für seltene Kundschaft. Das ist sowas skurriles, da braucht man auch den richtigen Liebhaber und dann gibt's auch hohe Preise."

Wolfgang hoffte den Expertenpreis von den Händlern zu bekommen

Wolfgang freute sich über die 1200 Euro
Wolfgang freute sich über die 1200 Euro  © ZDF/Bares für Rares

Als die Händler die Skulptur sehen, ist sich vor allem Julian Schmitz-Avila sicher: "Das ist ein Tanzbär, der sieht aus wie ich".

Man tauschte sich kurz aus über den Tee-Bären, bevor die Gebote bei 200 Euro starteten. Viel zu wenig für Wolfgang.

Julian und Fabian Kahl boten sich bis 800 Euro hoch, als die Verhandlung ins Stocken geriet. Wolfgang schluckte, das war immer noch zu wenig.

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"Ich würde gerne unter vierstellig bleiben", verriet Schmitz-Avila, was Fabian dazu nutzte direkt 1000 Euro zu bieten.

Julian wollte den Bären aber und antwortet, "dann muss ich es leider vierstellig machen, 1100 Euro".

Er freute sich schon den Bären zu bekommen, da erhöhte Kahl doch noch mal auf 1150.

Als Julian 1200 bot, fragte Kahl: "Hast du den gleichen Kunden wie ich im Kopf?" Worauf hin sein Gegenpart nur nickte.

Für diese Summe ging die Statue dann auch an Schmitz-Avila und Wolfgang freute sich über die 1200 Euro.

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