Bares für Rares: Fabian Kahl ärgert seinen Händlerkollegen

Köln – Bei Bares für Rares möchte Friederike Seide (25) ein Ölgemälde von 1940 bis 1960 verkaufen. Beim Bieten macht sich vor allem Fabian Kahl einen Spaß, um den Preis in die Höhe zu treiben.

Friederike Seide (25) und das von ihr mitgebrachte Ölgemälde.
Friederike Seide (25) und das von ihr mitgebrachte Ölgemälde.  © Screenshot ZDF Mediathek

Die 25-jährige Friederike Seide fand das Ölgemälde bei einer Entrümpelungsaktion ihrer Großmutter.

Statt es wegzuwerfen, wollte Friederike es aber lieber mit einem Verkauf bei Bares für Rares versuchen.

Horst Lichter ist von dem Gemälde begeistert: "Das gefällt mir außerordentlich gut. Richtig gut. Das ist sensationell gemalt. Hammergeile Stimmung", sind nur einige der Empfindungen des Moderators.

Auch der Experte Albert Maier gefällt das Ölgemälde auf Leinwand sehr. "Die mittlere Welle ist fantastisch gemalt, da muss ich Herrn Lichter recht geben. Es gefällt."

Laut Experten stammt das Bild von Willem Welters, einem niederländischen Künstler, der die meiste Zeit seines Lebens in Italien verbrachte.

Der einzig wirkliche Kritikpunkt, den Albert Maier hat, ist der Rahmen. Der müsse, so der Experte, ersetzt werden.

Einen Scherz kann sich Maier dann auch nicht verkneifen: "Man sieht, dass das Bild alt ist. Im Wasser ist kein Plastikmüll zu finden."

Die Schätzung liegt bei 250 bis 300 Euro für das Bild. Mit dem Händlerkärtchen geht es für Friederike zu den Händlern.

Wolgang Pauritsch wird von Fabian Kahl reingelegt

Zu früh gefreut. Fabian Kahl (r.) foppt seinen Kollegen.
Zu früh gefreut. Fabian Kahl (r.) foppt seinen Kollegen.  © Screenshot ZDF Mediathek

Den Händlern gefällt das Bild nicht weniger als Horst Lichter. Selbst Waldi Lehnertz kommt nicht umhin zu bemerken: "Das Bild gefällt mir wirklich gut. Und das ist schon eine Seltenheit, wenn ich sage: das ist schön gemalt."

Vor allem Wolfgang Pauritsch scheint an dem Bild interessiert zu sein. Den Maler zumindest kennt und er. Dementsprechend steigt er auch direkt mit 200 Euro ein.

Fabian Kahl ist an dem Gemälde allerdings auch interessiert und bietet fröhlich mit.

Bei 400 Euro sagt Pauritsch: "Aber 400 Euro ist dir zu viel Fabian, stimmt?" Dem ist das aber zu wenig und er erhöht fröhlich weiter.

Bei 450 Euro erzählt Friederike, dass sie mit dem Geld in den Urlaub fahren würde.

Dieses Stichwort ist die perfekte Vorlage für Fabian Kahl: "Ich weiß, dass der Wolfgang immer viel zu tun hat und nicht in den Urlaub fahren kann." Und mit einem Grinsen direkt an Wolfgang gewandt: "Deswegen würde ich dir gönnen, dass du dieses Bild mit nach Hause nehmen kannst, dir aufhängst und dann immer Urlaubsstimmung in deiner Wohnung hast."

Wolfgang freut sich - "das ist aber nett von dir" - und sieht den Kauf schon in trockenen Tüchern. Da holt Fabian zum finalen Schlag aus: "Deswegen sag ich noch 460!"

Alle Anwesenden beginnen laut zu lachen und auch der Reingelegte zeigt Humor.

Für 470 Euro geht das Bild am Ende an den glücklichen Pauritsch. Einziger Wermutstropfen für ihn: "Jetzt muss ich immer an dich denken Fabian."

Titelfoto: Screenshot ZDF Mediathek

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