Heftiges Bieter-Gefecht bei "Bares für Rares"

Köln - Tief gestapelt, hoch gehandelt: Bei "Bares für Rares" liefern sich am Mittwoch zwei Händler ein echtes Bieter-Gefecht. Schlag um Schlag kämpfen sie mit ihren Geboten um ein feines Gemälde - sehr zur Freude der Kölner Verkäuferin.

Fabian Kahl und Julian Schmitz-Avila liefern sich ein erbittertes Duell.
Fabian Kahl und Julian Schmitz-Avila liefern sich ein erbittertes Duell.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Anna aus Köln hat ein romantisches Gemälde aus dem Ende des 18. Jahrhunderts im Angebot. Weniger romantisch: Es war ein Geschenk ihres Mannes zum 28. Hochzeitstag.

Doch jetzt will sie das gemalte Kunstwerk nach gemeinsamer Überlegung verkaufen und lieber eine Reise zu zweit planen.

Frei nach dem Motto: "Ist das Kunst, oder kann das Weg?" geht sie zum Experten von "Bares für Rares" und lässt sich erstmal über die Feinheiten des Bildes aufklären.

Was sie an dieser Stelle noch nicht wissen kann: Das Bild sorgt später für ein heftiges Bieter-Gefecht! Dabei zeigt es eine friedvolle Landschaft an einem Fluss mit einer kleinen Siedlung. Der Himmel ist romantisch bewölkt, das Licht wirkt lieblich.

Colmar Schulte-Goltz guck sich das Gemälde zunächst an und erklärt: "Ich wäre bei diesem Bild so bei 1400 bis 1800 Euro bei einer anonymen, aber sehr hohen Qualität." Da sorgt er schonmal für eine Überraschung, denn die Eigentümerin hatte vorab nur 500 Euro als Mindestgrenze angesetzt.

Spoiler-Alarm: Bieter-Gefecht geht über Schätzung

Da wechselt viel Geld den Besitzer!
Da wechselt viel Geld den Besitzer!  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Das Gemälde kommt bei den Händlern aus einer Box heraus auf den Tisch und Julian Schmitz-Avila bekommt es als erstes in die Finger. Er ist gleich angetan: "Das könnte eine Rhein-Landschaft sein".

Leider ist keiner von drei bekannten Künstlern mit dem Namen Christian Georg Schütz als Urheber auszumachen. Dennoch findet auch Fabian Kahl das Werk interessant.

Und so startet bei "Bares für Rares" ein erbittertes Bieter-Gefecht um ein Kunstwerk, dessen Maler keiner zu dieser Zeit kennt.

Nach 500 Euro geht Schmitz-Avila dem Anschein nach zögerlich auf 600 Euro. Doch Fabian Kahl macht ein mächtiges Statement-Gebot: "Also ich gebe da auch gerne 1000 Euro." Bam, das sitzt.

"Romantik muss man sich auf jeden Fall leisten könnten", meint Julian Schmitz-Avila und erhöht auf 1100 Euro. Ob er jetzt die Kunst generell meinte, oder Fabian Kahl mit einem Seitenhieb ärgern wollte, bleibt hier offen.

Das muntere Bieter-Duell geht auf jeden Fall weiter: 1150 Euro hier, 1300 Euro von Fabian Kahl, wieder eine Erhöhung auf 1350 Euro und dann ein Macht-Gebot auf 1500 Euro von Fabian Kahl. Er will das Ding. Aber sein Konkurrent lässt nicht locker!

Der bietet weiter, doch Fabian Kahl schlägt zurück. Bei solch hohen Summen erhöht er sogar dreist um 10 Euro, legt dann aber doch noch eine richtige Geld-Schippe drauf.

Am Ende geht der Händler in den Schlussspurt, aber auch Julian Schmitz-Avila zieht an, bietet nochmal 1850 Euro! Nicht genug. Fabian Kahl geht drüber. "Wenn du über 1900 Euro bietest, die ich biete, kannst du es haben." Da ist Schluss. Doch ein Spruch kommt noch von der Seite: "Also Fabian, mein Plan ist vollkommen aufgegangen. Christian Georg Schütz lebt wieder. 1900 Euro ist ein Super-Preis für das Bild."

Und was meint die Verkäuferin nach diesem langen Bieter-Gefecht bei "Bares für Rares"? "Ich bin sehr zufrieden. Mit 1900 Euro kann man auch eine schöne Reise machen. Das ist genauso, wie es sein soll", freut sich die Kölnerin am Ende der Sendung über den Erlös für ihr Bild. Die ganze Folge zeigt das ZDF am Mittwoch um 15.05. Die Folge gibt es auch vorab in der ZDF-Mediathek.

Zunächst hatte die Verkäuferin nur auf 500 Euro als Mindestgebot gehofft.
Zunächst hatte die Verkäuferin nur auf 500 Euro als Mindestgebot gehofft.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot
Doch das romantische Werk sollte bei Bares für Rares viel mehr Geld in die Reisekasse bringen.
Doch das romantische Werk sollte bei Bares für Rares viel mehr Geld in die Reisekasse bringen.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Titelfoto: ZDF/Bares für Rares/screenshot

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