Dildos bei Bares für Rares? Die Dinger sind sogar aus Meissener Porzellan!

Köln - Kuriose Gegenstände gab es bei Bares für Rares bereits etliche. Doch diese drei länglichen Objekte erinnern an Dildos, könnten Salzstreuer sein oder auch ein Munitionsteil.

Kuriose Objekte regen die Phantasie bei Bares für Rares an.
Kuriose Objekte regen die Phantasie bei Bares für Rares an.  © ZDF / Bares für Rares

Stephan (52) aus Kassel hat die drei merkwürdigen Objekte mit zu Bares für Rares gebracht.

"Ich erhoffe mir, genau zu erfahren, um was es sich handelt, wie alt es ist, und vor allen Dingen, wofür es verwendet wurde." Kurzum: Auch Stephan hat keinen Schimmer, was die weißen Dinger eigentlich sind.

Experte Sven Deutschmanek hat da so eine Ahnung, lässt aber erstmal den Moderator der Sendung in die Falle tappen.

Horst Lichter ist felsenfest von sich überzeugt: "Das sind Salz- und Pfefferstreuer!" Nein, sind es nicht.

Zwar haben die länglichen Dinger Löcher an der Seite, aber technisch wäre das sehr unpraktisch.

"Drehst du sie dann so?", will der Experte von Horst Lichter wissen und verneint seine Streuer-Idee. Was sind es dann? Handelt es sich etwa um große Dildos?

Horst Lichter schaut sich die weißen Dinger genau an und entdeckt die Schwerter von Meissen. Es handelt sich also um Meissener Porzellan!

Kein Zierporzellan bei Bares für Rares

Horst Lichter vermutet einen Salz- oder Pfefferstreuer.
Horst Lichter vermutet einen Salz- oder Pfefferstreuer.  © ZDF/BaresfürRares/screenshot

Und dann erklärt der Experte, worum es sich genau handelt: Die Porzellan-Objekte sind Isolatoren.

Sie trennen beispielsweise Stromleitungen von Strommasten oder Umspannwerken, da sie fast keinen Strom leiten.

Die Porzellan-Manufaktur in Meissen fertigte die Gegenstände in den Kriegsjahren, als die Menschen kein Geld für Ziergeschirr hatten.

So fertigten die Mitarbeiter in Meißen seit 1934 Isolatoren statt feiner Porzellan-Figuren. Die weltweit bekannten Schwerter kamen trotzdem auf die Isolatoren.

Besitzer Stephan ist überrascht und gibt zu, dass er pro Teil nur 10 Euro auf einem Flohmarkt bezahlt hat.

Die Händler sind beim Anblick der weißen Dinger zunächst überrascht. Walter "Waldi" Lehnertz" sagt: "Die Fantasie lässt hier ja keine Grenzen offen, aber ich habe keine Ahnung."

Ludwig "Lucki" Hofmaier sorgt für einen Lacher in der Runde, als er sagt: "Das Teil liegt gut in der Hand."

Als alle aufgeklärt sind, legt Waldi tatsächlich 80 Euro auf den Tisch, zahlt am Ende sogar 100 Euro. "Das werden die edelsten Weidezäune mit Isolatoren, die es in der Eifel gibt", scherzt er zum Abschluss. Die Sendung gibt's in der ZDF-Mediathek zum Nachschauen.

"Liegt gut in der Hand": Die Dinger sorgen für ein paar Lacher.
"Liegt gut in der Hand": Die Dinger sorgen für ein paar Lacher.  © ZDF/BaresfürRares/screenshot

Titelfoto: ZDF / Bares für Rares

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