"Bares für Rares"-Star Fabian Kahl macht traurigen Fund am Badestrand

Namibia/Leipzig - An einem der letzten Tage seines erholsamen Namibia-Urlaubs hat "Bares für Rares"-Händler Fabian Kahl (28) einen traurigen Fund am Badestrand machen müssen.

Diesen Kadaver einer Robbe fand Fabian Kahl an einem afrikanischen Strand.
Diesen Kadaver einer Robbe fand Fabian Kahl an einem afrikanischen Strand.  © Instagram/fabiankahl_official

"Eine wahnsinnig schöne und eindrucksvolle Reise durch Namibia neigt sich ihrem Ende entgegen. Ich bin ganz wehmütig darüber, dieses Land, welches mit seinen Landschaften und Menschen immer wieder aufs Neue zu Tränen rührt vor Glück und überschwellenden Gefühlen, verlassen zu müssen", schrieb der 28-Jährige am Mittwoch auf seine Facebook-Seite.

Und weiter: "Doch in Deutschland wartet schon eine neue Woche 'Bares für Rares' Dreh auf mich. Und daheim meine liebende Freundin."

Der naturverbundene TV-Trödler habe über 4000 Fotos auf seiner knapp zweiwöchigen Reise geknipst. "Ich hoffe ihr habt etwas Geduld. Ich lade die besten davon sobald ich kann hoch."

Die gute Stimmung über die tolle Zeit in Afrika trübte ein trauriger Fund am Meer. Denn an einem Badestrand, der zu diesem Zeitpunkt von mehreren Menschen besucht war, fand er den Kadaver einer offensichtlich jungen Robbe. Woran das Tier gestorben ist, war nicht klar.

Während Fabian Kahl in Namibia ist, werden abgedrehte "Bares für Rares"-Folgen ausgestrahlt

Moderiert wird "Bares für Rares" von Horst Lichter.
Moderiert wird "Bares für Rares" von Horst Lichter.  © ZDF/Frank Hempel

Seine Zeit in Afrika genießend, geht die ZDF-Nachmittagssendung "Bares für Rares" dennoch nicht ohne ihn weiter. In den bereits aufgezeichneten Episoden ist Fabian Kahl dennoch zu sehen.

In der Sendung vom Donnerstag wollte zunächst Dean Zahn (22) aus Gensingen bei Mainz eine alte Truhe an den Mann oder die Frau bringen.

Das Mitbringel des Wirtschaftsingenieur-Studenten begutachtete zunächst Experte Detlev Kümmel. "Man sieht, die wurde benutzt, aber die ist noch sehr gut erhalten."

Das gute Stück stamme aus dem 19. Jahrhundert und wurde wohl im englischen Stil gebaut. Deans Wunschpreis lag bei 400 Euro, Kümmel schätzte einen Verkaufspreis bis zu 450 Euro. Doch es kam noch besser.

Während Händler Walter Lehnertz gewohnt mit 80 Euro begann, dann aber direkt 400 Euro nachlegte, schaukelte sich der Preis noch auf beachtliche 530 Euro hoch.

Wandelbrosche, Tuschkasten und Pavarotti-Skizzierungen

Für diese Pavarotti-Skizzen machte ein Händler 750 Euro locker.
Für diese Pavarotti-Skizzen machte ein Händler 750 Euro locker.  © Screenshot/ZDF Mediathek

Danach war das Ehepaar Monika und Joachim Krewald aus dem hessischen Brachttal an der Reihe.

Sie haben eine Wandelbrosche mitgebracht, ein Unikat, das von Joachim 1972 als Gesellenstück hergestellt wurde.

Das gute Stück könne laut Expertin Heide Rezepa-Zabel einen Preis von 2800 bis 3000 Euro einbringen. Am Ende wurden es "nur" 1900 von Elisabeth Nüdling.

Der Niederländer Jos van Daelen brachte ein Erbstück mit. Eine üppig verzierte Kanne seiner verstorbenen Schwester. 900 bis 1000 könne er laut Expertenmeinung bekommen. Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch trieben den Preis gegenseitig nach oben, am Ende blechte Pauritsch 500 Euro.

Johanna Falkenberg wollte eine Halskette mit Glasstein veräußern, die sie selbst in jungen Jahren getragen hatte. Der mögliche Verkaufspreis lag laut den Experten bei 220 bis 260 Euro. Elisabeth Nüdling landete mit ihren 240 Euro genau in der Mitte - verkauft.

Als vorletzte Kandidatin trat Marianne Möller aus Emden vor die Trödler. Mit ihrem englischen Tuschkasten von 1818 konnte sie noch nie etwas anfangen.

"Dieser Tuschkasten hat für uns überhaupt keine Bedeutung, da wir überhaupt nicht wissen, woher er kommt und wie er in die Familie meines Mannes gekommen ist", so die 78-Jährige. Die Expertise von Colmar Schulte-Goltz wurde um 20 Euro überboten, Fabian Kahl schlug für 220 Euro zu.

Skizzen des 2007 verstorbenen Opernsängers Luciano Pavarotti hatte Harald Fryburg (55) aus Mechernich zu verkaufen. Der Disponent habe früher mit dem Weltstar gearbeitet, ihn auf Konzerte und Pressekonferenzen begleitet. Auf eine dieser entstanden zwei handunterschriebene Skizzen, die für unglaubliche 750 Euro den Besitzer wechselten. Walter Lehnertz freute sich und überbot die Expertenmeinung (500 Euro) deutlich.

Die ganze Sendung vom Donnerstag gibt es >>>hier zum Nachschauen.

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