"Bares für Rares XXL": Diego verrät Geheimnis von Mama Verona Pooth

Königswinter - Bei "Bares für Rares XXL" ging es für Verona Pooth hoch hinaus: Auf das neugotische Schloss Drachenfels bei Königswinter und auch beim Verkaufspreis. Zusammen mit ihrem Sohn Diego besuchte sie die Sendung.

Verona Pooth und Sohn Diego bei "Bares für Rares XXL".
Verona Pooth und Sohn Diego bei "Bares für Rares XXL".  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Der plapperte aber erst mal aus dem Familien-Nähkästchen.

Denn Moderator Horst Lichter wollte wissen, wie es sei, wenn er mit der Mutter losziehe.

"Teil, teils. Interessant, aber manchmal auch ein bisschen anstrengend", so die ehrliche Antwort des Sohnes.

Dabei hatte sein Besuch mit Mama Verona Pooth bei "Bares für Rares XXL" durchaus einen Vorteil für ihn.

Er hatte eine feine Taschenuhr seines Opas im Gepäck. Die wollte er durch den Experten Detlev Kümmel zunächst bewerten lassen und dann bei den Händlern zu einem guten Preis verkaufen.

"Ich möchte mir von dem Erlös meinen Führerschein bezahlen", erklärte Pooth-Sohn Diego sein Vorhaben.

Doch bei dem Führerschein-Plan gibt es einen großen Haken, wie er verriet.

Diego möchte gerne den begleitenden Führerschein machen, ist selbst gerade 16 Jahre alt. "Dafür braucht man jemanden, der null Punkte hat. In der Familie wird das sehr schwer werden", erklärte er und verriet damit auch den Fahrstil seiner Mama. Horst Lichter, Detlev Kümmel und das Publikum lachten laut und feierten den "coolen Typ"!

Verona Pooth reagierte auf ihre bekannte Art und Weise: "Ich habe immer Punkte gesammelt. Ich dachte, da gibt es auch mal was zurück."

Welchen Wert hat die Uhr?

Die Omega-Uhr stammte etwa aus dem Jahr 1915.
Die Omega-Uhr stammte etwa aus dem Jahr 1915.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

Die goldene Taschenuhr mit Deckel stammte von Omega und hatte keine Initialen vermerkt. "Das ist gut für den Wiederverkauf."

Ziffernblatt, Deckel und Staubdeckel gehörten alle zusammen. Beim Gold handelte es sich um 585er-Gold.

"Beim Uhrwerk sieht man, es ist tadelos. Es ist nicht verharzt. Also es ist wirklich gut gepflegt worden", so der Experte.

Besonders fein sei auch das Emaille-Ziffernblatt in ebenfalls gutem Zustand.

"Wir haben hier eine perfekte Uhr vor uns", so die Bewertung des Experten. Sein Schätzpreis für die Uhr aus dem Jahr 1915 lag bei satten 1800 bis 2000 Euro.

Damit hätten Verona Pooth und Sohn Diego nicht gerechnet, sie hatten sich vorweg um die 888 Euro erhofft.

Was zahlen die Händler für die Uhr?

Sohn Diego Pooth holt sich die 2000 Euro für die verkaufte Omega-Uhr ab.
Sohn Diego Pooth holt sich die 2000 Euro für die verkaufte Omega-Uhr ab.  © ZDF/Bares für Rares/screenshot

"Der Opa hat die Uhr nur hergeben, wenn das Geld für den Führerschein verwendet wird", erklärte Verona Pooth den Händlern bei "Bares für Rares". Die waren von der Omega-Taschenuhr sofort ganz angetan.

Wolfgang Pauritsch erkannte den Verhandlungstrick, fragte gleich nach den Kosten für einen Führerschein. Bei der Summe von 1800 Euro wirkte er dann erstmal überrascht. "Ich biete 800 Euro für das Gold und den Namen", eröffnete er die Runde.

Doch die Uhr war eindeutig mehr wert. Die Gebote kletterten in 3 Sekunden um 300 Euro auf 1100 Euro. Dann kam Ludwig Hofmaier dazu und stellte erstmal die richtigen Fragen: Weil die Kette fehlte und auch einige andere kleinere Details nicht passten, stieg er nicht groß ein, bot aber die 1200 Euro.

Aber Verona Pooth war ebenfalls nicht auf den Mund gefallen, warb für die Uhr: "Man muss natürlich auf das Ziffernblatt achten. Es hat keinen Schaden."

Doch Ludwig Hofmaier wollte keine Fachargumente hören, er machte Verona zur Ablenkung ein Kompliment für ihr schickes Outfit.

Als die Gebote bei 1800 Euro stockten, holte Verona Pooth noch ein charmanten Argument heraus. "Manche ticken ja nicht richtig. Die tickt richtig schön".

Letztlich ging die feine Omega-Uhr für 2000 Euro weg! "Das ist die teuerste Omega, die ich je gekauft habe", gestand Walter Lehnertz am Ende. Doch Diego Pooth war überglücklich, freute sich über das viele Geld für seinen Führerschein.

Titelfoto: ZDF/Bares für Rares/screenshot

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