Kaderproblem bei der Eintracht: Muss Ante Rebic für Bas Dost weichen?

Frankfurt am Main - Seit Tagen stockt der endgültige Transfer von Torjäger Bas Dost (30) zu Bundesligist Eintracht Frankfurt. Dubiose finanzielle Forderungen des Spielers sollen der Grund sein. Doch könnte die Verzögerung damit in Zusammenhang stehen, dass bei den Hessen zunächst ein Top-Spieler wie Ante Rebic (25) weichen muss? Und wenn ja, warum?

Fotomontage: Eintrachts Ante Rebic (Li.) und der potentielle SGE-Neuzugang Bas Dost.
Fotomontage: Eintrachts Ante Rebic (Li.) und der potentielle SGE-Neuzugang Bas Dost.  © Montage: DPA/Uwe Anspach, DPA/AP/Armando Franca

Das große Problem der Eintracht ist ihr Kader. Dabei ist hier nicht von der Qualität des selbigen die Rede, sondern viel mehr von dessen enormer Größe. 33 Spieler stehen Coach Adi Hütter (49) aktuell zur Verfügung, Dost wäre der 34. Profi in den Reihen der Adlerträger.

Damit ist der Frankfurter Kader der drittgrößte in der Bundesliga, dicht hinter dem FC Augsburg (35) und RB Leipzig (36). Der Bild-Zeitung gegenüber bestätigte auch der frühere Weltmeister und Eintracht-Legende Uwe Bein, dass das für einen Trainer schwer zu handhaben ist.

"Ideal ist ein 18er Kader als fester Stamm, dazu drei, vier Spieler dahinter. Alles weitere ist für einen Trainer nur schwer handelbar", sagte der 58-Jährige. Und so sollte es für die Transfer-Verantwortlichen um Sportvorstand Fredi Bobic (47) und Sportdirektor Bruno Hübner (58) oberste Priorität haben, Spieler an andere Vereine abzugeben.

Neben Rebic, dessen Wechsel schon seit langem in der Luft liegt und bei einem finanziell verlockenden Angebot wohl kaum zu verhindern ist, stehen aber vier Akteure ganz oben auf der Streichliste. Neben Marijan Cavar (21), Nicolai Müller (31) und Marc Stendera (23} wird wohl auch Außenverteidiger Taleb Tawatha (27) keine Chance mehr unter Hütter bekommen.

Doch der Wechselwille der vier hält sich scheinbar in Grenzen. Fest steht jedoch, dass die SGE "aufräumen" muss, um sich punktuell weiter verstärken zu können.

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