Basejumper streamt seinen Todessprung live auf Facebook

Schon zum dritten Mal in kürzester ist ein Basejumper in der Schweiz tödlich verunglückt.
Schon zum dritten Mal in kürzester ist ein Basejumper in der Schweiz tödlich verunglückt.

Bern - In nur zwei Wochen: Bereits der dritte Basejumper ist in der Schweiz in den Tod gestürzt.

Nachdem in der vergangenen Woche unter anderem der weltbekannte Go-Pro-Held Uli Emanuele (30) ums Leben kam, traf es am Freitagmorgen den Italiener Armin S..

Besonders tragisch: Der 28-Jährige streamte seinen Sprung vom "Alpschelehubel" im Berner Oberland live auf Facebook. Er wollte sich ohne Begleitung von einem Wingsuit in die Tiefe tragen lassen.

 „Heute fliegt ihr mal mit. Aber ihr hört nur was. Ich steck euch ein. Ciao! Drei, zwei, eins", lauten die letzten Worte des Meraners - dann ertönt ein gewaltiger Luftzug, ein Schrei, Stille.

Armin S. habe wohl kurz nach seinem Absprung um 10.45 Uhr Schwierigkeiten bekommen und sei zu Boden gestürzt. Das teilte die Kantonspolizei Bern mit. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Ob und welche Auswirkungen diese drei tragischen Unfälle auf den Sport haben, ist derzeit noch ungewiss.


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