Nach tödlicher Horror-Tat: Mutter wusste offenbar lange nicht, dass ihr Sohn (†7) erstochen wurde

Basel - Horror-Tat! Am Donnerstagmittag erstach eine 75-jährige alte Frau offenbar einen siebenjährigen Jungen. (TAG24 berichtete)

Auch viele Schüler versammelten sich und trauerten um den siebenjährigen Jungen.
Auch viele Schüler versammelten sich und trauerten um den siebenjährigen Jungen.  © Kamera 24

Die unfassbare Tragödie spielte sich gegen 12:45 Uhr am St. Galler Ring in Basel ab.

In aller Öffentlichkeit wurde der Junge, der sich gerade auf dem Heimweg von der Schule befand, erstochen.

Weitere Details zur Tat sind nicht bekannt, doch Anwohner berichteten später, man habe zwar Kinderschreie gehört, doch sich nichts dabei gedacht, wie das Schweizer Boulevard-Medium "Blick" berichtete.

Schließlich ist es nichts Ungewöhnliches, dass Kinder auf dem Heimweg von der Schule aufgedrehter und lauter sind als sonst.

Doch an diesem Donnerstag war alles anders: Die Schreie waren die eines Jungen, den kurze Zeit später seine Klassenlehrerin auf dem Boden liegend fand – in einer Blutlache.

Schwer verletzt wurde der Siebenjährige anschließend in eine Basler Kinderklinik gebracht, in welcher der Junge sofort notoperiert wurde.

Trauernde hinterließen Blumen am Tatort.
Trauernde hinterließen Blumen am Tatort.

Doch vergeblich: Der Siebenjährige starb.

Direkt nachdem der Junge gefunden wurde, wurde außerdem eine Großfahndung nach einer älteren Frau eingeleitet, die beobachtet worden sein soll, wie sie sich vom Tatort eilig entfernte.

Kurze Zeit später nahm die Polizei dann auch eine 75-jährige Frau fest, die umgehend angab, für die Tat verantwortlich gewesen zu sein.

Weitere Details bezüglich des Tatvorgangs, beziehungsweise zu den Beweggründen der mutmaßlichen Täterin bleiben allerdings bis zur aktuellen Stunde offen.

Doch egal was genau hinter dieser grausamen Tat steckt, für die Hinterbliebenen steht selbstverständlich der Verlust ihres kleinen Bub im Fokus.

Gegenüber "albinfo.ch" erklärte offenbar ein Bekannter der Familie: "Die Mutter hat erst um 20 Uhr abends erfahren, dass ihr Sohn niedergestochen wurde. Bis dahin ging sie davon aus, dass er von einem Auto angefahren worden war."

Dass es sich bei dieser Tat nicht um einen Unfall, sondern um eine brutale Messer-Attacke handelte, wird es für die Familie sicherlich nicht besser machen, doch vielleicht hilft weitere Aufklärung zumindest etwas bei der Trauerbewältigung.

Die 75-jährige mutmaßliche Täterin wird zumindest aktuell noch weiter verhört, die Ermittlungen laufen. Inzwischen hinterlassen viele Trauernde – darunter auch viele Schüler – Blumen am Tatort der so brutalen Messer-Attacke.

Neue Erkenntnisse im Fall des erstochen Siebenjährigen in Basel

Update 13:50 Uhr: Die mutmaßliche Täterin kannte nach derzeitigem Kenntnisstand weder den erstochenen Siebenjährigen, noch dessen Familie. Näheres erfahrt Ihr hier.

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