Zu wenig: Titans gehen wieder leer aus

Auch die erfolgreichen Korbwürfe von Randal Holt (r.) reichten den Dresdnern nicht zum Sieg.
Auch die erfolgreichen Korbwürfe von Randal Holt (r.) reichten den Dresdnern nicht zum Sieg.  © Norbert Neumann

Dresden - Die erhoffte Wende gab‘s nicht: Die Dresden Titans konnten auch beim Heimdebüt von Neu-Trainer Liam Flynn nicht ihren zweiten Saison-Sieg in der 2. Basketball-Bundesliga ProA einfahren. Gegen die Academics Heidelberg gab‘s vor 1312 Besuchern in der Margon-Arena eine klare 52:71 (25:33)-Niederlage.

Die konnte auch Kurzzeit-Neuzugang Tafary Toney, der zunächst nur für die drei Partien im Dezember verpflichtet wurde, nicht verhindern. Immerhin führte sich der 2,05-Meter-Hüne mit einem Zweier ein, machte insgesamt vier Punkte.

Auch seine Hauptaufgabe, die Defensive der „Elberiesen“ zu stabilisieren, erledigte der 30-Jährige zur Zufriedenheit von Lynn.

71 Punkte, die dem favorisieren Tabellen-Fünften gelangen, sind eine Quote, die zumindest den jüngsten Aufwärtstrend bestätigte.

Das größere Manko lag gestern im Angriff: Einfache Abspiel- und Schrittfehler machten die Hoffnungen der Gastgeber spätestens im zweiten Viertel zunichte.

Denn bis dahin gestalteten die Titans die Partie offen - 17:17 hieß es nach den ersten zehn Minuten. Bis zur 14. Minute hielten die Sachsen mit (25:27), dann wurde der Rückstand stetig größer. Zur Pause hieß es 25:33, nach dem dritten Viertel 42:54. Lynn angesäuert: „Unsere Offensive war einfach miserabel.“

Bester Dresdner Werfer bei der 14. Saison-Pleite war Randal Holt mit 13 Punkten.

Auf der Bank der Gastgeber saß mit Joseph Bertrand ein weitere Ami, der in den nächsten Wochen getestet wird. Verstärkungen sind nötig - das ist nicht erst nach der erneuten Niederlage klar.


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