88:100-Pleite: War's das bereits für Titans-Coach Clauss?

Coach Steven Clauss zieht ein langes Gesicht: Die zwölfte Niederlage in der Saison zerrt an den Nerven.
Coach Steven Clauss zieht ein langes Gesicht: Die zwölfte Niederlage in der Saison zerrt an den Nerven.  © Lutz Hentschel

Dresden - 88:100-Niederlage im Keller-Duell gegen die Baskets Essen - das Aus von Coach Steven Clauss bei den Dresden Titans ist wohl besiegelt!

Schon am Montag könnte der Rauswurf des 59-jährigen Trainers erfolgen, laut Geschäftsführer Peter Krautwald findet „am Vormittag eine Krisensitzung mit den Gesellschaftern“ statt. Auf der soll entschieden werden, "wie es weitergeht, was wir tun müssen und können."

Die Titans (ohne Jervon Pressley/erneute Fußverletzung) führten durch Helge Baues und David Sturner schnell mit 5:0 (2.), lagen beim 9:10 (6.) aber hinten. Baues holte mit seinem zweiten Dreier die Führung zurück, dank schöner Aktionen - u.a. toller Pas von Randal Holt auf Sturner - und genauer Würfe baute Dresden die auf 23:15 (7.) aus.

Doch mit seiner erneut löchrigen Defense und Rebound-Schwäche machte sich der Gastgeber das Leben selbst schwer - 38:41 (15.). Baues, Jusuf El Domiaty und Sturner drehten das Blatt zwar erneut (48:45/17.), Pausenstand dennoch 50:52.

Das dritte Viertel (Sturner dabei nach zuvor schon vier Fouls lange auf der Bank) zunächst ausgeglichen (59:59/26.), dann verloren die Blau-Weißen jedoch den Anschluss, so dass es mit 72:78 in den letzten Abschnitt ging. Der Druck des Gewinnen-Müssens lähmten die Dresdner.

Unerklärliche Fehler und kopflose Aktionen führten zum 74:88 (34.). Der starke Baues (26 Zähler), Sturner (20), Holt (17) & Co. verkürzten zwar noch einmal auf 88:95 (39.), aber die Essener ließen sich nicht mehr überraschen.

Bitteres Fazit von (Noch-)Trainer Clauss: „ Die verlorenen Defensiv-Rebounds haben den Ausschlag gegeben. Wenn wir uns da nicht endlich deutlich verbessern, können wir auch keine Spiele gewinnen.“


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