69:77 in Paderborn - Niners brechen nach der Pause ein

Niners Top-Scorer Michael Fleischmann konnte die Pleite nicht verhindern.
Niners Top-Scorer Michael Fleischmann konnte die Pleite nicht verhindern.  © Peter Zschage

Paderborn - Die Niners haben im Kampf um Platz vier Federn gelassen! In Paderborn haben die besten Korbjäger Sachsens trotz Pausenführung 69:77 (36:35) verloren.

Die Uni Baskets aus Paderborn mussten liefern, wollen sie noch auf den letzten Drücker in die Playoffs, so viel war klar.

Die Niners wussten das auch, konnten dem Paderborner Offensivdrang im ersten Viertel aber nichts entgegensetzen und gerieten 15:22 ins Hintertreffen. Auch zu Beginn der zweiten zehn Minuten hatten zunächst die Ostwestfalen den richtigen Drive, führten zeitweise mit elf Punkten Vorsprung (29:18).

Das änderte sich in den letzten zweieinhalb Minuten vor der Pause. Die Niners kamen nun richtig in Fahrt. Binnen 152 Sekunden legten die Chemnitzer einen 11:0-Lauf hin. Zur Belohnung gab's eine 36:35-Pausenführung. Bis dato glänzte vor allem Michael Fleischmann. Der Niners-Topscorer erzielte 12 seiner 17 Punkte vor der Pause, jagte dabei drei von drei Versuchen von außerhalb der Drei-Punkt-Linie durch die Reuse.

Zu Beginn des dritten Viertels nahmen sich die Fleischmann & Co. erstmal eine spielerische Auszeit, was Niners-Coach Rodrigo Pastore dazu veranlasste eine Team-Auszeit zu ziehen, um seinen Jungs den Kopf zu waschen. Doch die waren auf einmal völlig von der Rolle und Paderborn startete eine 17:0-Serie.

Ganze 5:25 Minuten dauerte es, bis Craig Bradshaw per Korbleger die ersten Niners-Punkte erzielte. Das Grusel-Viertel endete 14:24 aus Chemnitzer Sicht. Hatten sich die Gäste wenigstens für den Schlussabschnitt noch Körner zum Zusetzen aufgehoben? Nein! Den Rückstand konnten die Niners nur noch verkürzen.

Glück im Unglück: Obwohl Kirchheim wieder Platz drei einnahm, verlor der Hauptkonkurrent um Platz vier, die Academics Heidelberg, zeitgleich in Hamburg.


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