In und um Köln: Hier baut die Deutsche Bahn 2019

Köln – Auch im kommenden Jahr wird die Deutsche Bahn ihre Infrastruktur modernisieren und ausbauen. Drei Bauprojekte betreffen Köln und die Umgebung. Für die Fahrgäste wird es dadurch zu Einschränkungen kommen.

Bahnpendler müssen sich 2019 auf Einschränkungen durch Bauarbeiten im Großraum Köln einstellen (Symbolbild).
Bahnpendler müssen sich 2019 auf Einschränkungen durch Bauarbeiten im Großraum Köln einstellen (Symbolbild).  © Oliver Berg/dpa

Die Bahn muss Eingriffe am Herzstück des Kölner Schienennetzes vornehmen und auf der Hohenzollernbrücke und im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs sieben Weichen erneuern.

Die Hauptphase der Bauarbeiten soll in den Osterferien verrichtet werden. Dann werden zwei Gleise gesperrt. Vom 30. März bis 1. April 2019 und zwischen dem 22. und 24. Juni werden dann in je dreitägigen eingleisigen Streckensperrungen drei weitere Weichen erneuert.

Zudem stehen der Ausbau der S13 von Troisdorf nach Bonn-Oberkassel sowie Verbesserungen auf der Strecke von Düren nach Aachen auf dem Bauplan.

Zwischen Troisdorf und Bonn wird es im Februar zu einer eingleisigen Sperrung kommen, die stärksten Auswirkungen erwartet die Bahn dann während der Bauarbeiten zwischen Ende April und Anfang Juni. Im November und Dezember werden an Wochenenden Totalsperrungen notwendig.

Im Streckenabschnitt von Düren nach Aachen sind in 2019 Arbeiten am Bahnhof in Eschweiler und an der Strecke auf Höhe Aachen-Rothe Erde geplant. Ziel ist es hier, besseren Komfort für die Fahrgäste zu bieten und Verspätungen zu reduzieren. Die Arbeiten sollen laut Bahn kaum Auswirkungen auf den Personenverkehr haben, lediglich im Oktober und an einem Wochenende im Dezember 2019 sei eine Totalsperrung vorgesehen.

Die Deutsche Bahn kündigte zudem rechtzeitige Informationen zu den Baustellen und Ersatzfahrplänen an. Betroffene Reisende sollten sich vor Reiseantritt in der DB Navigator-App oder bei der Online-Reiseauskunft über die tatsächlichen Abfahrt- und Ankunftszeiten informieren.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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