Baumpythons in sächsischen Nadelbäumen entdeckt

Dieser Baumpython wurde in einem Baum in Hirschstein bei Meißen entdeckt.
Dieser Baumpython wurde in einem Baum in Hirschstein bei Meißen entdeckt.  © Tino Plunert

Pahrenz/Meißen - Gruseliger Fund in Hirschstein bei Meißen! Bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen wurde im Ortsteil Pahrenz einBaumpython entdeckt.

Woher die Tiere stammen, ist bislang unklar. Der Bürgermeister der Gemeinde, Conrad Seifert (CDU), geht davon aus, dass die unter Artenschutz stehenden Tiere hier ausgesetzt wurden.

Die Tiere seien stark dehydriert und unterkühlt gewesen. Sie benötigen eigentlich ein sehr feuchtwarmes Klima. Für die Haltung sei demnach ein beheiztes Terrarium nötig - nicht ganz kostengünstig.

Die Verantwortliche des zur "Aktion Tier" gehörenden Tierschutzzentrums Meißen ist sich recht sicher, dass die beiden Tiere zusammengehören. Sie hätten auch auf Anhieb den Anschein erweckt, sich zu kennen.

Eine direkte Gefahr würde von den Tieren nicht ausgehen, sie seien nicht giftig. Hätte sich jedoch beispielsweise ein Kind beim Spielen genähert und den Schlangen ein Gefühl der Bedrohung gegeben, hätten diese durchaus zubeißen oder sich um das Kind schlingen können.

Obwohl die Schlangen meldepflichtig sind, blieb eine Halterabfrage erfolglos. Im Umkreis von 15 Kilometern ist niemand im legalen Besitz solcher Tiere.

Das Tierschutzzentrum bittet daher um Hinweise. Solltet Ihr also jemanden kennen, der Baumpythons hält, beziehungsweise hielt, soll sich derjenige bitte telefonisch unter 03521730167 melden.

Das Tier war stark dehydriert und unterkühlt.
Das Tier war stark dehydriert und unterkühlt.  © Tino Plunert
Die Gegend, in der die Schlange gefunden wurde, ist besonders bei Spaziergängern sehr beliebt.
Die Gegend, in der die Schlange gefunden wurde, ist besonders bei Spaziergängern sehr beliebt.  © Tino Plunert

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