Diese App soll bald gegen Baustellen-Frust helfen

Hamburg - Baustellen sind für Pendler täglicher Frust. Denn oft verlängern sich dadurch die täglichen Wege oder es müssen Umwege gefahren werden. Um den Frust zu verringern, fordert die CDU jetzt eine Baustellen-App für Hamburg.

Was wird hier eigentlich gemacht? Darüber könnte eine App bald Auskunft geben. In diesem Fall ist es eine Baustelle am Wallringtunnel.
Was wird hier eigentlich gemacht? Darüber könnte eine App bald Auskunft geben. In diesem Fall ist es eine Baustelle am Wallringtunnel.  © dpa/Axel Heimken

In der Bürgerschaftssitzung am Mittwoch steht deswegen ein Antrag der CDU-Fraktion zur Abstimmung.

Vorbild ist Berlin. Dort wurde kürzlich eine App mit dem sperrigen Namen Baustelleninformationssystem (BIS) veröffentlicht.

Darin sind alle städtischen Baustellen auf Straßen und Plätzen sowie die der Versorgungsbetriebe erfasst.

Nutzer können rot-weiße Baustellenbarken scannen. Mithilfe des Standorts zeigt die App an, was dort gemacht wird und wie lange es dauern soll. Außerdem gibt es die Möglichkeit den Betreiber zu erreichen und Hinweise sowie Fragen zu stellen.

Das soll nach dem Willen der CDU bald auch in Hamburg möglich sein. Die Fraktion sieht so eine App als wichtige Erweiterung des bisherigen Kartenangebots im Internet unter www.hamburg.de/baustellen an, das aus ihrer Sicht inzwischen nicht ausreichend ist.

Wie teuer der Kauf einer bestehenden App oder die Entwicklung einer eigenen ist, ist unklar. Geht der CDU-Antrag durch, dann soll die Bürgerschaft über den Fortschritt bis spätestens Ende Oktober berichtet werden.

Titelfoto: dpa/Axel Heimken


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