Sachsen feiert den Tag des Wassers mit etwas ganz Besonderem

Bautzen/Dröda - Extra für den Tag des Wassers (eigentlich schon Donnerstag) hat die sächsische Landestalsperrenverwaltung frisch aufbereitetes Trinkwasser aus der Talsperre Dröda abgefüllt.

Die Talsperre Dröda (Vogtlandkreis) besitzt zwei Arme: Sie staut sowohl den Feilebach als auch dessen Nebenfluss Schafbach.
Die Talsperre Dröda (Vogtlandkreis) besitzt zwei Arme: Sie staut sowohl den Feilebach als auch dessen Nebenfluss Schafbach.  © Landestalsperrenverwaltung

Die Kostproben bekommen Besucher am Sonntag zum Tag der offenen Tür am Infostand im Festzelt (Straße zur Staumauer 1 in Weischlitz). Fragen zum Innenleben des Bauwerks beantwortet das Staupersonal von 10 bis 15 Uhr.

Auch die Talsperre Bautzen hat sich etwas einfallen lassen und lädt von 10 bis 17 Uhr zur Umrundung mit dem Rad (Startpunkt Am Staudamm 1 in Niedergurig). Dafür wird extra der große Staudamm geöffnet. Führungen am Entnahmeturm oder am Wehr in Niedergurig sorgen für Kurzweil.

Sachsen ist nach NRW das Bundesland mit den meisten Talsperren in Deutschland: 23 Trinkwassertalsperren, 33 Brauchwassertalsperren, 80 sonstige Stauanlagen wie Speicher und Hochwasserrückhaltebecken.

Alle Talsperren in Sachsen sind multifunktional. Sie dienen der Bereitstellung von Trinkwasser oder Brauchwasser sowie dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung bei Trockenheit.

Brauchwassertalsperren (Talsperre Bautzen) werden teils auch touristisch genutzt. Trinkwassertalsperren (Talsperre Dröda) haben Trinkwasserschutzzonen, in denen strenge Regeln gelten. So darf weder gebadet noch Boot gefahren werden. Grillen, Lagerfeuer machen und Zelten sind ebenso verboten.

Titelfoto: Landestalsperrenverwaltung


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