Sorgen in Bernsdorf: Was wird aus der Hallenbad-Ruine?

Chemnitz - Da steht sie nun und kann nicht anders: Was wird aus der Bernsdorfer Hallenbad-Ruine? Die Stadt hat keinen Plan. "Unbefriedigend", so CDU-Stadträtin Ines Saborowski (50).

Ines Saborowski (50, CDU).
Ines Saborowski (50, CDU).  © Werner Kaiser/PR

Bernsdorf, deine Bäder: Eins ist dicht, das andere noch nicht gebaut. Und ob das Freibad 2019 öffnen kann, ist offen. Die Bäderlandschaft ist in Bewegung. Vor allem die marode Schwimmhalle schlägt im Stadtrat hohe Wellen.

"Für das Grundstück und das Gebäude gibt es noch keine konkreten Ziele", so Baubürgermeister Michael Stötzer (45, Grüne) auf Anfrage von Ines Saborowski. Die Bernsdorfer Schwimmhalle war wegen Einsturzgefahr Ende Juli 2017 geschlossen worden.

„Während es bei der Schließung ganz schnell gehen musste, scheint nun Ausdauer gefragt, um einen Plan zu finden, wie es weitergeht", so die CDU-Politikerin. "Der Zustand ist unbefriedigend. Es ist wichtig, die Vorstellungen der Anlieger bei der künftigen Entwicklung des Areals aufzugreifen."

2019 soll auf dem Gelände des Freibades der Baustart fürs 15 Millionen Euro teure Allwetterbad sein. Das entsteht nach dem Entwurf eines Dresdner Architekturbüros.

Ob während der Hallenbad-Bauarbeiten im Freibad geplanscht werden kann, konnte Bürgermeister Stötzer auf Anfrage von AfD-Stadtrat Falk Müller (40) nicht beantworten.

Das 100-Meter-Becken im Bernsdorfer Bad: Ob es sich auch 2019 füllt, ist offen.
Das 100-Meter-Becken im Bernsdorfer Bad: Ob es sich auch 2019 füllt, ist offen.  © Kristin Schmidt
Bleibt das Bernsdorfer Freibad offen, wenn das Hallenbad gebaut wird?, fragt Falk Müller (40, AfD).
Bleibt das Bernsdorfer Freibad offen, wenn das Hallenbad gebaut wird?, fragt Falk Müller (40, AfD).  © Kristin Schmidt

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