Schreckliches Unglück durch Drohnen nur Frage der Zeit?

München/Nürnberg - Piloten bemerken beim Landeanflug immer häufiger Drohnen im bayerischen Luftraum. Die Gefahr eines Unglücks, welche von diesen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen - und sie nimmt von Jahr zu Jahr weiter zu.

Drohnen werden im bayerischen Luftraum zunehmend zu einem Problem. (Symbolbild)
Drohnen werden im bayerischen Luftraum zunehmend zu einem Problem. (Symbolbild)  © DPA

Am Münchner Flughafen wurden in den Monaten des Jahres 2018 bisher zwölf Drohnen gemeldet. Dies sind fast doppelt so viele wie 2017, als es noch sieben waren.

Im Jahr 2016 wurden lediglich sechs Drohnen im unmittelbaren Luftraum gesichtet, wie die Deutsche Flugsicherung (DFS) mitteilte.

In Nürnberg sahen Piloten am Flughafen 2018 bisher zwei Drohnen, genauso viele wie im Vorjahr. Ein Jahr zuvor wurde nur eine Drohne gemeldet.

Die DFS erkennt nach eigenen Angaben die Drohnen nicht auf dem Radar, da sie zu klein sind und nicht dieselbe technische Ausstattung haben wie andere Flugzeuge.

Deshalb seien sie laut den Verantwortlichen eine besondere Gefahr für die Sicherheit.

Die Zahlen der DFS stützen sich auf die Angaben von Piloten, die meist beim Start oder der Landung über Funk Bescheid geben, dass eine Drohne in der Nähe ist.


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