Wechsel-Hickhack um Lewandowski und Boateng: Das sagt Trainer Kovac

München - Robert Lewandowski will weg, darf allerdings nicht. Niko Kovac plant in seiner ersten Saison als Trainer des FC Bayern München mit dem Stürmer. Auch Jérôme Boateng wird dem Übungsleiter wohl zur Verfügung stehen.

Niko Kovac will mit dem FC Bayern München Titel gewinnen.
Niko Kovac will mit dem FC Bayern München Titel gewinnen.  © DPA

"Ich habe mit Lewa telefoniert und ihm meinen Standpunkt mitgeteilt. Ich finde ihn klasse, er ist ein Weltklassestürmer, der viel für den Club geleistet hat und in der Zukunft viel für den Club leisten wird", sagte Kovac am Montag in München. Der polnische Nationalstürmer gilt als wechselwillig.

In dem Telefonat vor der für Lewandowski enttäuschenden WM übermittelte Kovac dem 29-Jährigen seine "Wertschätzung". Man weiche nicht davon ab, "dass Robert Lewandowski auch dieses Jahr für den FC Bayern spielen wird", sagte Kovac. Außer mit Lewandowski habe er noch mit Kapitän Manuel Neuer telefoniert.

Kein Telefonat gab es mit Boateng, bei dem die Münchner vor der WM Verhandlungsbereitschaft im Falle eines Angebots signalisiert hatten.

Kovac plant mit dem Innenverteidiger. "Ich hatte in Frankfurt einen Boateng, jetzt habe ich auch einen. Es sind beides tolle Typen, tolle Persönlichkeiten", sagte Kovac. "So glücklich ich in Frankfurt mit Prince war, so glücklich werde ich sicher auch mit Jérôme in München sein."

Kovac hofft, dass der Kader zusammen bleibt. Sportdirektor Hasan Salihamidzic hielt sich bei Fragen nach der Zukunft von Arturo Vidal und Thiago, für die es Interessenten geben soll, zurück. Besonders der Spanier soll bei einigen internationalen Top-Klubs auf dem Zettel stehen. Der Transfermarkt dauere bis zum 31. August, sagte Salihamidzic.

Robert Lewandowski (l.) und Jérôme Boateng sorgen beim FC Bayern München nicht gerade für Ruhe.
Robert Lewandowski (l.) und Jérôme Boateng sorgen beim FC Bayern München nicht gerade für Ruhe.  © DPA

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