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Syrer sprengt sich auf Musikfestival in Bayern in die Luft

Ansbach - Eine schwere Expolsion erschütterte am Sonntagabend das bayrische Ansbach. Bei dem Attentäter soll es sich laut bayrischem Innenminister Joachim Herrmann (59, CSU) um einen 27-jährigen Syrer handeln, der sich in unmittelbarer Nähe zum Konzert 'Ansbach Open' gesprengt hat. Zwölf Menschen wurden dabei verletzt, drei davon schwer.
Die Explosion ereignete sich vor dem Konzertgelände der "Ansbach Open" bei einer Weinstube.
Die Explosion ereignete sich vor dem Konzertgelände der "Ansbach Open" bei einer Weinstube.

Ansbach - Bei einem mutmaßlich islamistisch motivierten Bombenanschlag im fränkischen Ansbach sind am Sonntagabend zwölf Menschen verletzt worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (59, CSU) hält es für wahrscheinlich, dass der Anschlag das Werk eines islamistischen Selbstmordattentäters war.

"Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich es leider für sehr naheliegend halte, dass hier ein echter islamistischer Selbstmordanschlag stattgefunden hat", sagte Herrmann am frühen Montagmorgen.

Der mutmaßliche Täter sei ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien gewesen, sagte Herrmann bei einer Pressekonferenz in Ansbach. Der junge Mann, der öfter in psychiatrischer Behandlung gewesen sei, wollte offensichtlich die Bombe mit scharfkantigen Metallteilen in seinem Rucksack bei einem Musikfestival mit etwa 2500 Besuchern zünden. Ihm wurde aber der Einlass verwehrt.

Nahaufnahme des Rucksacks.
Nahaufnahme des Rucksacks.

Bei der Explosion gegen 22.00 Uhr vor dem Eingang zu dem Open-Air-Konzert wurden 12 Menschen verletzt, drei davon schwer.

Auf die Frage, ob der Täter im Zusammenhang mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stehe, sagte der Minister: "Es ist dies auf jeden Fall nicht auszuschließen." Konkrete Hinweise auf den IS gebe es allerdings noch nicht. "Die offensichtliche Absicht, mehr Menschen zu töten, weist zumindest auf einen islamistischen Hintergrund hin."

Der Nürnberger Polizeivizepräsident Roman Fertinger erklärte: "Wenn er mit dem Rucksack in die Veranstaltung gelangt wäre, hätte es bestimmt mehr Opfer gegeben", sagte Fertinger.

In Ansbach sorgte die Explosion für einen Großeinsatz der Polizei, die mit 200 Kräften anrückte. Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit 350 Kräften im Einsatz.

Der mutmaßliche Täter sei vor zwei Jahren nach Deutschland gekommen und habe einen Asylantrag gestellt, sagte Herrmann. Der Antrag wurde vor einem Jahr abgelehnt, der Flüchtling sei seitdem geduldet gewesen.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Pressekonferenz.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei der Pressekonferenz.

Er sei entsetzt, dass der Asylschutz menschenverachtend missbraucht werde, sagte der CSU-Politiker. "Das ist ungeheuerlich." Es müsse alles unternommen werden, dass derartiges Verhalten nicht weiter um sich greife.

Unklar ist laut Herrmann, ob der Mann in suizidaler Absicht handelte oder andere Menschen mit in den Tod reißen wollte. Das müsse in den nächsten Tagen geklärt werden. Der Täter sei wohl bei der Tat gestorben, sagte Polizei-Vizepräsident Fertinger. Der Notarzt habe keine Lebenszeichen mehr bei dem 27-Jährigen feststellen können.

Der Mann wohnte in einer Unterkunft in Ansbach, wie der Minister sagte. Der Syrer habe schon zwei Mal versucht, sich das Leben zu nehmen. Er sei deshalb auch schon in einer psychiatrischen Klinik untergebracht gewesen.

Die komplette Altstadt von Ansbach, das rund 40.000 Einwohner hat, war am späten Abend abgeriegelt, Anwohner konnten zunächst nicht zurück in ihre Häuser. Das Open-Air-Konzert wurde abgebrochen, die Besucher verließen den Veranstaltungsort. Bei den "Ansbach Open 2016" sollten am Sonntag die deutschen Popsänger Joris, Philipp Dittberner und Gregor Meyle auftreten.

Noch in der Nacht sollte die Personenabklärung weiterlaufen. Unklar war zunächst, in welchem Umfeld sich der 27-Jährige bewegte und woher er den Sprengstoff hatte.

Der Grund für die Ablehnung des Asylantrags von dem 27-jährigen Syrer ist laut Herrmann noch unbekannt. Dies soll im Laufe des Tages mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geklärt werden.

Herrmann kündigte an, am Montag bei der Klausur der CSU-Regierung am Tegernsee über Konsequenzen auch aus dem Anschlag von Ansbach zu beraten. Dabei müsse es darum gehen, wie der Schutz der Bevölkerung verbessert und ein solcher Missbrauch des Asylrechts verhindert werden könne.

Der Ort der Explosion liegt direkt in der Ansbacher Altstadt.
Der Ort der Explosion liegt direkt in der Ansbacher Altstadt.
Die Polizei war mit 200 Mann im Einsatz, dazu kamen noch 350 Rettungskräfte.
Die Polizei war mit 200 Mann im Einsatz, dazu kamen noch 350 Rettungskräfte.
Entsetzte Konzertbesucher vor dem Festivalgelände.
Entsetzte Konzertbesucher vor dem Festivalgelände.
Die komplette Altstadt von Ansbach wurde nach dem Anschlag abgeriegelt.
Die komplette Altstadt von Ansbach wurde nach dem Anschlag abgeriegelt.

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