Chemiealarm in Zwickau

Die Feuerwehr musste anrücken und sich um den ätzenden Metallanstrich kümmern.
Die Feuerwehr musste anrücken und sich um den ätzenden Metallanstrich kümmern.

Zwickau - Am Montag musste die Feuerwehr wegen eines Chemie-Großalarms in Zwickau ausrücken. Im Gewerbegebiet Maxhütte wurde von der Spedition "Singer [&] Wolfram" ein Fass mit unbekannter Flüssigkeit gemeldet, das sich aufgebläht hatte. Das Fass wurde unter strengen Vorsichtsmaßnahmen geöffnet.

Es sollte von der Spedition "Singer [&]Wolfram" transportiert werden. Als sich der 1000L Tank plötzlich begann auszudehnen, alarmierten Mitarbeiter die Feuerwehr.

Flüssigkeit trat keine aus. Da aber unklar war, was sich im Tank befand, stand die Feuerwehr in Schutzanzügen bereit, um mögliches Gefahrengut mit Schaum zu bekämpfen.

Unter Vollschutz wurde das Ventil des 1000L-Tanks schließlich von der Feuerwehr geöffnet. In ihm befand sich ein stark ätzender Metallanstrich. Durch das Öffnen des Tanks konnte Luft entweichen, die Ausdehnung gestoppt und die Gefahr somit gebannt werden.

Sprecher Heiko Kluß (41): "Ein großes Lob geht an die Spedition, für ihr rasches Handeln. Der Stoff im Tank ist ab einer Temperatur von 50°C sehr gefährlich."

Zunächst wussten die Feuerwehrleute nicht, worum es sich handelt.
Zunächst wussten die Feuerwehrleute nicht, worum es sich handelt.

Fotos: Ralph Köhler


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