Beachvolleyball-WM: Zweites deutsches Team vorzeitig in K.o.-Runde

Hamburg - Karla Borger und Julia Sude haben als zweites deutsches Team bei der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft vorzeitig die K.o.-Runde erreicht.

Julia Sude (links) und Xinxin Wang in Aktion auf dem Center Court.
Julia Sude (links) und Xinxin Wang in Aktion auf dem Center Court.  © DPA

Das Stuttgarter Nationalduo schlug am Sonntag am Hamburger Rothenbaum das Außenseiterteam Mendoza Reyes Swan und Lolette Rodriguez aus Nicaragua deutlich mit 2:0 (21:14, 21:14).

"Das ist das, was wir erhofft hatten", sagte die 30-jährige Borger nach dem zweiten Sieg beim WM-Turnier 2019.

Zuvor hatte das Schwaben-Duo China mit Ex-Weltmeisterin Chen Xue geschlagen.

"Mega, dass wir nun um den Gruppensieg spielen", bemerkt Borger, die bei der WM 2013 in Polen im Finale eben dieser Chen Xue unterlegen war und zusammen mit Britta Büthe Silber gewonnen hatte.

In Hamburg ist Borger mit ihrer Blockspielerin Sude (31) an Position 19 gesetzt, will aber mehr.

Einen Vorteil gegenüber den anderen deutschen Damenteams neben Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch sehen beide in ihrer schon langjährigen Erfahrung im Sand, obwohl sie auch erst seit Jahresbeginn miteinander spielen: "Jeder weiß genau, was wir brauchen. Wir versuchen, in einen Flow zu kommen."

Auch Sudes ehemalige Partnerin Chantal Laboureur (Stuttgart) steht mit Sandra Ittlinger (Berlin) nach zwei gewonnenen Spielen bereits in der K.o.-Runde.

Julia Sude nimmt den Ball im Rothenbaum Stadion Hamburg an.
Julia Sude nimmt den Ball im Rothenbaum Stadion Hamburg an.  © DPA

Update, 22.04 Uhr: Niederlage für Ludwig und Kozuch

Deutschlands Beachvolleyball-Star Laura Ludwig hat mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch die erste Niederlage bei der Heim-WM einstecken müssen.

Das Nationalduo unterlag am Sonntagabend beim Heimturnier dem brasilianische Spitzenteam Maria Antonelli/Carol mit 1:2 (21:13, 13:21, 11:15) und muss nun im dritten Gruppenspiel den Einzug in die K.o.-Runde sicher machen.

Die rund 6000 Zuschauer im Stadion am Rothenbaum sahen zwar einen herausragenden ersten Satz der WM-Titelverteidigerin Ludwig und der Ex-Hallen-Spitzenspielerin Kozuch. Doch danach schlichen sich vor allem bei Kozuch zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten ein.

Im letzten Gruppenspiel am Dienstag gegen Außenseiter Nigeria brauchen Ludwig/Kozuch auch die Unterstützung des Publikums. "Man ist zwar in einer Glocke, um sich voll zu fokussieren. Trotzdem nimmt man einen energetischen Schub mit", beschrieb die 32 Jahre alte Kozuch den Heimvorteil.

"Das ist mittlerweile Lauras Zuhause, weil sie sich hier ein Leben aufgebaut hat. Ich bin dahin zurückgekommen, wo ich aufgewachsen bin", ergänzte die gebürtige Hamburgerin Kozuch.

Karla Borger und Julia Sude (Stuttgart) sowie Chantal Laboureur (Stuttgart) und Sandra Ittlinger (Berlin) stehen nach je zwei gewonnenen Partien bereits in der K.o.-Runde.

Titelfoto: DPA

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