Beate-Uhse-Museum versteigert Elfenbein-Dildos und Keuschheits-Gürtel

Berlin – Na die Käufer werden ihren Spaß haben! Schon vor fünfeinhalb Jahren geschlossen, wird die Erotik-Sammlung des Beate-Uhse-Museums nun an die Meistbietenden verhökert.

Das Beate-Uhse-Museum wird versteigert.
Das Beate-Uhse-Museum wird versteigert.  © dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Am Samstag ab 10 Uhr werden 545 Ausstellungsstücke des erotischen Museums, das am 14. September 2014 seine Pforten schloss, unter den Hammer gebracht.

Dazu gehört neben exquisiten Dildos aus Elfenbein und Keuschheitsgürtels aus Metall auch ein Stuhl mit erotischen Motiven sowie Genitalmasken. Es werden aber auch etliche Skulpturen, Figürchen sowie Zeichnungen und sogar anrüchige Taschenuhren und Vasen angeboten.

Die Auktion wird veranstaltet von Historia Auctionata. "All die schönen Dinge erwachen jetzt, gut fünf Jahre nach der Schließung des Museums, wieder aus ihrem Schlaf und liebäugeln mit neuen Sammlern, die sie zu neuem Leben erwecken", schreibt der Veranstalter keck auf seiner Homepage.

Das Sex-Imperium von Beate Uhse, die ja selbst im Jahr 2001 starb, geht also weiter unter. Im Sommer meldete das Unternehmen erneut Insolvenz an.

Beate Uhse ist insolvent.
Beate Uhse ist insolvent.  © dpa/Julian Stratenschulte

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