Wegen zu vieler Beauty-OPs: Berliner Polizei nimmt "Briten-Ken" fest

Berlin - Rodrigo Alves (35), der weltweit als "Briten-Ken" bekannt ist, hat ein Problem mit der Berliner Justiz. Während eines Drehs in der Hauptstadt klicken plötzlich die Handschellen, weil es ein kurioses Problem mit seinem Personalausweis gibt.

Dieses Bild führte zur Festnahme: Aus welchem Jahr die Aufnahme stammt, wurde nicht erwähnt.
Dieses Bild führte zur Festnahme: Aus welchem Jahr die Aufnahme stammt, wurde nicht erwähnt.  © Screenshot/Instagram, rodrigoalvesuk

Nimmt man einen anderen Namen, wechselt den Wohnort oder verändert sich äußerlich, muss der Ausweis entsprechend angepasst werden. Doch was ist, wenn ein passionierter Beauty-Fan sich so oft unter das Messer legt, dass sein Aussehen so gar nicht mehr mit dem Bild im Personalausweis übereinstimmt? Es kommt zur Festnahme.

Während einer harmlosen Sightseeingtour am Gendarmenmarkt wird Alves und sein Kamerateam von zwei Polizisten überrascht - fein säuberlich für die Community auf Instagram festgehalten. Eigentlich ging es zunächst nur um eine Kontrolle der Drehgenehmigung, doch dann kommt es für den 35-Jährigen faustdick: Die Beamten wollen seinen Ausweis sehen und erleben eine Überraschung. Das Bild im Dokument entsprecht nicht der Wirklichkeit.

Dann geht alles ganz schnell. Ihm werden Handschellen angelegt, die Polizisten reagieren gelassen, dass sie die ganze Zeit gefilmt werden. Es sieht wirklich ernst aus, doch bereits in der nächsten Story gibt es die Entwarnung: "Ich wurde aus dem Gefängnis freigelassen", erklärt er. Alves hatte Glück, denn ein Mitarbeiter der britischen Botschaft konnte der Polizei eine Kopie des neusten Ausweises vorlegen, so kam er schließlich aus dem Gewahrsam wieder frei.

Rodrigo Alves in Handschellen.
Rodrigo Alves in Handschellen.  © Screenshot/Instagram, rodrigoalvesuk

Alves nahm es mit Fassung und setzte seinen Berlin-Trip ohne weitere Komplikationen fort.

Doch was hat der in Großbritannien lebende Alves eigentlich schon alles an sich machen lassen?

Schaut man unter anderem auf sein Passbild, wird schnell deutlich: viel... sehr viel!

Den wohl skurrilsten Eingriff soll sich der 35-Jährige in diesem Frühjahr gegönnt haben - eine Hoden-Vergrößerung, wie TAG24 berichtete.

Dazu wurden angeblich Silikonkissen ins Skrotum, also in den Hodensack, eingeführt. Doch nicht genug: Auch der Ober- und Unterkörper wurden massiv aufgepumpt, wie diese Bilder beweisen.

Ansonsten hat er sich vor allem Gesicht rumschnippeln lassen. Denn: Nur noch wenig erinnert an den Mann im Ausweisdokument (siehe: Vergleich unten).

Im Vergleich: Rodrigo Alves früher (l) und der "Neue", besser bekannt als "Briten-Ken" (r).
Im Vergleich: Rodrigo Alves früher (l) und der "Neue", besser bekannt als "Briten-Ken" (r).  © Screenshot/Instagram, rodrigoalvesuk

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