Was passierte mit den Christen, die im Asylheim bedroht wurden?

Zusammen mit ihren Peinigern wurden die christlichen Flüchtlinge in die Harewood Kaserne gebracht.
Zusammen mit ihren Peinigern wurden die christlichen Flüchtlinge in die Harewood Kaserne gebracht.

Bielefeld - Vor etwas mehr als zwei Monaten sorgte ein unglaublicher Vorfall nicht nur in Schloß Holte-Stukenbrock für Aufsehen: Muslime drohten in einer Zeltstadt iranischen Christen mit dem Tod!

Viele der Opfer flohen aus ihrer Heimat, weil sie schon dort wegen ihres Glaubens verfolgt wurden. Und dann das! 

Doch dann kam es noch dicker für die Flüchtlinge: Sie wurden laut der Neuen Westfälischen zusammen mit den Todesdrohern einer Notunterkunft in Herford zugewiesen. 

Und wie geht es den Iranern heute? Immerhin: Die Flüchtlinge wurden nicht alleine gelassen.  Andreas Moseker, Sprecher der Bezirksregierung Detmold, sagt gegenüber der Neuen Westfälischen: "Sie sind einer Kommune zugewiesen worden." Allerdings dürfe man aus Datenschutzgründen keinen Ortsnamen nennen. 

Obwohl das nicht üblich ist, wurde im Anschluss der Kontakt zu den Flüchtlingen seitens der Bezirksregierung gehalten. Regelmäßig informierten sich zuständige Personen über das Wohlergehen. In ihrer neuen Heimat fühlen sich die Christen wohl. Es gab keine Beschwerden mehr.

Nachdem der Vorfall bekannt wurde, schaltete die Bezirksregierung auch die Polizei ein. Die übergab den Fall schließlich an den Staatsschutz. Dessen Ermittlungen sind mittlerweile abgeschlossen. 

Aus diesem Grund liegt die Angelegenheit bei der Staatsanwaltschaft vor. Doch die hat noch kein Aktenzeichen angelegt! Das bedeutet, dass der Fall bislang nicht bearbeitet wurde. TAG24 bleibt dran!