Angela Merkel bekommt Auszeichnung im Kulturpalast, Proteste erwartet

Dresden - Die bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" wird nächste Woche Sonntag in Dresden eröffnet.

Wird in Dresden geehrt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU).
Wird in Dresden geehrt: Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU).  © Ludovic Marin/AFP Pool/AP/dpa

Im Kulturpalast wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (65, CDU), wie vor ihr schon Sänger Peter Maffay (70) und Architekt Daniel Libeskind (73), mit der renommierten Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Sicherheitsbehörden sind alarmiert.

"Ja, wir rechnen mit Störungen, und ja, es wird erhöhte Sicherheitsvorkehrungen geben. Der Vorplatz des Kulturpalastes wird sicher weiträumiger abgesperrt als bei anderen Politikern", sagt die Generalsekretärin des Deutschen Koordinierungsrates (DKR), Ilona Klemens (54).

Der 1949 gegründete Rat koordiniert den christlich-jüdischen Dialog, veranstaltet die "Woche der Brüderlichkeit" und vergibt in diesem Rahmen die Auszeichnung, die jährlich in einer anderen deutschen Metropole verliehen wird.

Das Motto in diesem Jahr: "Tu deinen Mund auf für die anderen." Der Grund dafür: "Viel zu oft wird der Mund gegen andere aufgemacht, viel zu oft folgen solchen Worten grauenhafte Taten", sagt DKR-Präsident Friedhelm Pieper (64).

In Dresden gibt es etwa 80 anlassbezogene Veranstaltungen. Infos: www.deutscher-koordinierungsrat.de

Die (undotierte) Buber-Rosenzweig-Medaille (F.) erhielten vor Merkel etwa Sänger Peter Maffay (70) und Architekt Daniel Libeskind (73).
Die (undotierte) Buber-Rosenzweig-Medaille (F.) erhielten vor Merkel etwa Sänger Peter Maffay (70) und Architekt Daniel Libeskind (73).  © imago/epd

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