Dieser Supermarkt kommt ohne Kassierer aus

So schick sieht das neue Einkaufszentrum am Albertplatz von innen aus.
So schick sieht das neue Einkaufszentrum am Albertplatz von innen aus.

Von Dirk Hein

Dresden - Endspurt rund um das ehemalige DVB-Hochhaus! Nächste Woche öffnet die Ladenpassage samt komplett neu geplantem Simmel-Edeka-Markt.

Einzigartig: Der Markt kommt komplett ohne Kassierer aus!

Die Grundidee von Peter Simmel (56), Chef von insgesamt 21 Simmel-Märkten: „Das Einkaufen soll ein Erlebnis sein - der Schmerz beim Bezahlen soll möglichst kurz werden“.

Im neuen, 3800 Quadratmeter großen Markt am Albertplatz-Hochhaus (öffnet nächsten Donnerstag um 10 Uhr), sollen daher Warteschlangen beim Bezahlen überhaupt nicht entstehen dürfen.

Marktchef und Investor Peter Simmel (56) zeigt den neuen Kassenbereich.
Marktchef und Investor Peter Simmel (56) zeigt den neuen Kassenbereich.

Wer will, kann daher Waren direkt beim Einräumen in den Wagen scannen - zum Schluss wird an einem extra Terminal nur noch bezahlt. Die Alternative: Wie bei Ikea scannen Kunden an der Kasse ihre Waren selber und bezahlen dort sofort.

Wer viel einkauft, bekommt seine Waren im Kassenbereich noch über das Band geschoben. Bezahlt wird aber an einem extra Terminal, während die Simmel-Mitarbeiterin bereits dem nächsten Kunden hilft.

„Dennoch spare ich nicht am Personal. Jeder Mitarbeiter, den wir an der Kasse nicht brauchen, wird im Markt präsent sein, dort ein Einkaufserlebnis vermitteln und beraten“, versichert Simmel.

Das ist die neue Super-Kasse! Hier sollen schon bald die Kunden ihre Rechnung selbst bezahlen.
Das ist die neue Super-Kasse! Hier sollen schon bald die Kunden ihre Rechnung selbst bezahlen.

Der Markt wird zukünftig von 7 bis 22 Uhr öffnen. Im Untergeschoss gibt es 350 Parkplätze. Im ersten Obergeschoss ziehen Rossmann, Aldi und später ein Medimax ein. Im Hochhaus sind etwa 40 Prozent aller Flächen vergeben. Ins Erdgeschoss zieht dort der Gewürzladen von Alfons Schuhbeck (66).

Auf Höhe der Königsbrücker Straße öffnet im September das Gastrokonzept @petit Station. „Innen stehen drei Eisenbahnwaggons - zwei Speisewagen und ein Küchenwagen“, sagt Betreiber Peter Tesche (50). Regelmäßig soll ein anderes Land im Mittelpunkt stehen, alles wird im Waggon frisch gekocht.

Wer nicht bis nächsten Donnerstag warten kann: Die Baustelle kann zum Tag der Architektur am Samstag um 13.30 und 15 Uhr geführt besichtigt werden.

Fotos: Ove Landgraf


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