Unternehmer (†48) verbrennt in Tesla: Verklagt seine Familie den Autobauer?

Bellinzona/Tettnang - Nachdem ein 48-Jähriger aus Tettnang (Bodenseekreis) in seinem Tesla verbrannt ist, könnte die Familie des Toten den US-Autobauer verklagen.

Der 48-Jährige konnte aus den Flammen nicht mehr gerettet werden.
Der 48-Jährige konnte aus den Flammen nicht mehr gerettet werden.  © Facebook/Pompieri Bellinzona (Screenshot)

Das meldet die Bild-Zeitung. Demnach sei der Klagegrund jedoch noch unklar. Der Unternehmer Reinhold R. hatte am vergangenen Donnerstag auf der A2 nahe des Monte-Ceneri-Tunnels die Kontrolle über sein Elektro-Auto verloren, krachte in die Mittelleitplanke. Der Wagen fing Feuer.

Die Feuerwehr hatte auf Facebook darüber gemutmaßt, ob die Lithium-Ionen-Akkus des Wagens die Flammen zusätzlich angefacht haben könnten. Der Post wurde später gelöscht. In einem zweiten Beitrag hieß es dann, der Brand sei dank der online verfügbaren Tesla-Anleitung für Notfälle sicher gelöscht worden.

Wie der Wirtschaftsdienst EUWID berichtet, hinterlässt R., der Ende Mai 49 Jahre alt geworden wäre, eine Frau und drei Kinder.

Titelfoto: Facebook/Pompieri Bellinzona (Screenshot)


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